DIeses Einhornwappen habe ich gestern auf einem Mittelaltermarkt gesehen.
Selbst ist die Frau
In Style
Zusammen mit 2 meiner Freudinnen haben wir einen Lesezirkel. Wir sind alle 3 sehr unterschiedlich, was die Vielfalt der Magazine begünstigt.
Eine der 2 Freundinnen hat die Zeitschrift In Style abonniert.
Zu anfangs laß ich die In Style noch recht gerne, aber heute schaue ich mir fast nur noch die Bilder an.
Zunehmend genervt haben mich die belehrenden Beiträge, was wer ab wann nicht mehr tragen darf. Egal ob es um Zöpfe, Miniröcke oder Skaterkleider ging.
Ab 20, 30,40 und 50 nur noch dies und das und ab 60 ist man sowieso für dieses Magazin uninteressant. Diese Rubrik gab es nicht.
In der letzten Ausgabe nervten mich die Schuhe aus Ponyfell, die Tasche aus Pythonleder und und und. Ich differenziere nicht zwischen einem Pony und einem Kalb und auch nicht zwischen einer Schlange. Ich trage aus ethischen Gründen prinzipiell kein echtes Leder, egal ob mit Fell oder ohne.
Muss ein Magazin sowas propagieren? Ist die Menschheit nicht schon dekadent und grausam genug?
Sind es die gleichen Frauen, die früher von ihren Eltern ein Pony geschenkt bekamen, die sich heute Stiefel aus Ponyfell kaufen? Ich mag nicht darüber nachdenken.
Der neueste Trend sind anscheinend gestrickte Wollsocken mit Gesundheitsschuhen kombiniert.
Fällt den Designern gar nichts mehr ein, so dass jetzt plötzlich der Hausfrauenlook en vogue ist? Fehlen nur noch die Lockenwickler als Asseccoires. Vielleicht noch ne Kittelschürze?
vegane Mousse au Choccolat
Bei Chefkoch fand ich dieses tolle, schnelle Rezept:
1 Pack Seidentofu (z.B. von Taifun)
150g vegane Kuvertüre
1 Päckchen Vanillezucker
1 Schuss Rum
Den Seidentofu mit dem Rüchrgerät oder Mixer verquirlen, Kuvertüre schmelzen und zusammen mit dem Vanillezucker hinzu fügen und nochmal rühren / mixen. Dann circa 2 Stunden kalt stellen.
Die einfachsten Dinge sind meist die Besten!
Gestern wieder
Wir waren gestern zum Grillen eingeladen. Es war eine Gartenparty mit ungefähr 20 Leuten. Ich hatte ein paar der Menschen schon einmal gesehen, die Meisten waren mir jedoch fremd, da es sich um den weitläufigen Bekanntenkreis meines Mannes handelte.
Wir hatten vegane“Grillsteaks“ vom Aldi dabei und ein Großteil der anderen Gäste kümmerte sich nicht weiter um unser „aussergewöhnliches Essen“.
Jedoch sprach mich zu vorgerückter Stunde eine ältere Frau an. Sie war schätzungsweise Mitte 50 und sah sehr burschikos aus. So der Typ, wo man „Frau“ dazuschreiben muss, weil ma es nicht auf den ersten Blick erkennt.
Sie erzählte mir, dass ihre Tochter auch Veganerin wäre. Sie redete weiter, dass sie das akzeptieren würde, wenn jemand „so“ lebt, aber dass sie es als total unnatürlich ansieht. Es wäre abnormal keine Eier und keine Milch zu essen, das gehöre dazu und Fleisch selbstverständlich auch. Sie hätte damit überhaupt kein ethisches Problem.
Dann kam der Ausspruch, der an dieser Stelle immer kommt: „Ich kaufe ja alles nur bio“. Aha… ja sicherlich. Und kurze Zeit später erzälte mir die Dame, dass sie so gerne Schokolade (Marke sehr bekannt und keineswegs bio) und andere Süssigkeiten (ebenfalls konventionelle Hersteller) ißt und auch viel davon kauft und verzehrt, ebenso wie Chips etc. – im selben Atemzug regte sie sich dann noch über das Überangebot in Supermärkten auf. Die Auswahl wäre viel zu groß.
Ich sah vor Kurzem auf Facebook ein Plakat, welches von einer Tierschutzorganisation gepostet wurde. Es war so fotografiert, dass auf der einen Seite ein Teller mit Schnitzel abgebildet war, dann noch eine Milchflasche und Spiegeleier. Darüber stand „das ist das, was Ihr seht“. Auf der anderen Seite war ein furchtbares Bild eines ausblutenden Tieres zu sehen, Hühner in Legebaterien und Kälbchen, die von der Mutter weggesperrt in total engen Boxen dahinvegetieren müssen. Darüber stand „das ist das, was wir sehen“ und mit „wir“ waren Veganer gemeint, die tierische Produkte aus ethischen Gründen ablehnen.
Für mich ist es ein Dilemma, dass unsere Adoptivkinder Fleisch fressen, aber sie sind Jäger und Raubtiere. Das liegt in ihrer Natur und ich kann ihnen ihre Essgewohnheiten nicht abgewöhnen. Sie nehmen sich aber nicht mehr, als sie brauchen und ich habe noch nie ein Katzenrudel gesehen, welches sich eine automatische Tierschlachtanlage gebaut hätte, oder Mäuse in engen Käfigen in einem Gebäude ohne Tageslicht gehalten hätte.
Mittagessen vom 03.09.2014
Zistrose
Bei der Google Suche nach einem Produkt, welches meine Haut verschönert, stieß ich auf die Zistrose und bestellte mir Blätter davon.
Ich hatte auf dem Blog inspiriert sein gelesen, dass ein Sud aus diesen Blättern die Haut verschönert. Ich trage nun schon über eine Woche morgens und Abends diesen Sud auf mein Gesicht auf und muss sagen, dass meine Haut wirklich viel feinporiger und schöner wirkt. Wennn der Tee auch noch meine Lach- und Sorgenfältchen beseitigen kann, bin ich im Privaten glücklich.
Abendessen vom 1. September
Sinnvolle Zeit
Eine Freundin schrieb heute auf ihrem Blog über das, was wir vielleicht am Lebensende über unser Dasein denken, wenn wir alles revue passieren lassen wenn wir den Tod vor Augen haben und was für jeden einzelnen sinnvolle Zeit ist.
Für mich ist sinnvolle Zeit durchaus auch auf dem Sofa zu liegen und mit meinen Katzen zu kuscheln, oder im Bett. Das mache ich sogar ausgesprochen gerne. Ich liege im Bett und unsere 3 Katzen legen sich auf mich und um mich und ich bräuchte dringend ein paar Hände mehr, so wie die indische Gottheit – ich glaube, es war Ganesha – mit den vielen Armen, damit ich alle streicheln kann.
Ebenfalls sinnvoll empfinde ich es, meine Zeit in Gesellschaft von Menschen zu verbringen, die ich mag. Ich liebe es zu fotografieren, auch wenn meine Models meist meine Katzen sind. Ich kann stundenlang damit verbringen, sie so abzulichten, dass ihre wahre Schönheit zur Geltung kommt, ich lieb ees auch Stylings zusammen zu stellen. Ich mag es mich mit Kleidung auszudrücken und in andere Rollen zu schlüpfen. Mich mal elegant zu kleiden, mal wie eine Fee, mal mehr Bohemian, ab und an etwas infantil (meistens sogar) oder auch total edel. In meinem Schrank findet man sehr viele Stilrichtungen. Wenn es mir danach ist, ziehe ich einen lachsfarbenen Bleistiftrock an und ein Oberteil mit Flamingos drauf, oder ich mache auf Hippie Mädchen mit weißem Sptizenkleid und selbstgebasteltem Blumenhaarreif. Ich trug auch schon (außerhalb der Faschingszeit) einnen Haarreif mit Katzenohren. Ich habe den Tick, dass immer alles farblich stimmig sein muss. Schmuck, Kleidung, Schuhe, Handtasche. Zum Glück für meinen Geldbeutel tausche ich sehr viele Sachen auf Kleiderkreisel oder kaufe dort für wenig Geld schöne Stücke.
Ich zeichne ab und an auch gerne. Früher öfter und damals konnte ich es auch besser als heute. Ich nähe auch gerne Sachen um oder färbe sie in eine andere Farbe. Aus alt mach neu ist eines meiner Hobbies. Schmuck basteln gehört auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.
Was ich aber am allermeisten liebe ist zu schreiben. Über sprichwörtlich Gott und die Welt.
Was würde ich bereuen, wenn ich heute sterben würde? Dass ich mir meiner selbst nicht richtig bewußt war. Das ich mich selber künstlich klein gehalten habe, dass ich zu oft zu gutmütig bin. Dass ich zu oft das Wohl anderer über mein Eigenes stelle, dass ich eher meine Bedürfnisse hintenan stelle.
Manchmal überlege ich mir, was ich tun würde, wenn ich mit dem Wissen von heute nochmals 17 oder 18 wäre. Wie in dem Film Peggy Sue hat geheiratet. Was würde ich machen? Ich würde Journalismus studieren, einen großen Bogen um bestimmte Menschen machen – aber hätte wäre wenn. Ich falle nicht in ein Koma und bin dann wieder 17. Ich lebe heute, im 21. Jahrhundert.
Ich habe 3 wundervolle Kinder, führe eine glückliche Ehe, habe eine handvoll echter, wahrer Freunde, habe ein gutes Verhältnis zu meiner Familie, bin gesegnet mit Schreibtalent und kann ganz ordentlich fotografieren. Die wesentlichen Dinge im Leben stimmen. Fast schon alles richtig gemacht.
Katermann
Unser süsser kleiner Kater ist so verschmusst, dass er am allerliebsten stundenlang auf dem Arm herumgetragen wird. Er spielt auch gerne „Verstecken“. Ich sehe natürlich immer, wo er sich versteckt hat, tue aber so, als ob ich nicht wüsste, wo er ist. Dann freut er sich immer unbändig und springt hervor und in meine Arme. Ich liebe dieses wundervolle Geschöpf! Jeder Mensch, der keine Tiere mag tut mir unendlich leid.








