Erwecke die Hexe

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Ich bin noch nicht “durch” mit dem Buch. Ich habe es erst zur Hälfte gelesen. Es ist kein Unterhaltungsroman, sondern ein wertvolles Werk, das etwas in mir auslöst. Ja, ich denke, es weckt die Hexe in mir, die so lange geschlafen hat und zwar THE BADASS WITCH! Ich fürchte langsam aber sicher wird die Hexe in mir das brave Mädchen dass es allen recht machen will um die Ecke bringen. Das ist auch längst überfällig, denn es gibt nur einen Menschen, dem ich es recht machen muss: mir selbst.

Ich kann dieses Buch wirklich jeder Frau empfehlen. Die Tage des Patriarchats sind bald gezählt, wenn mehr Frauen die Hexe in sich wecken. Wir müssen das Misstrauen und Konkurrenzdenken unserem eigenen Geschlecht gegenüber heilen. Nur zusammen erreichen wir, dass das Weibliche wieder geehrt und geschätzt wird, anstatt verteufelt. Ich stehe dazu, ich bin eine HEXE – so wie wir alle Hexen sind.

Locken ohne Hitze mit meinem Heiligenschein:

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das ist mein Heiligenschein. Ich habe ihn selbst entworfen und selbst genäht. Natürlich mussten Einhörner drauf sein!

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Der Heiligenschein wird mit Haarsträhnen umwickelt. Die Haare sollten ganz leicht feucht, jedoch nicht nass sein. Man kann den Heiligenschein tagsüber tragen, oder damit schlafen. Er ist gefüllt mit Biobaumwollwatte, die bei 30 C° waschbar ist.

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und so sieht das Ergebnis aus. Grosse Wellen. Mal sehen, wie lange die “Pracht” bei mir hält.

Die barbarischen Tupsoaner – eine von mir erfundene Sci-Fi Geschichte

Der Raumfrachter landete unsanft auf der Piste des Weltraumhafens Jakonschi. Dalakon freute sich, endlich wieder zuhause auf Sumandi zu sein. Zu lange war er als Kundschafter für den Hohen Rat unterwegs gewesen. Seine Aufgabe als solcher war es, zu ermitteln, ob spezielle bewohnte Planeten sich kulturell weiterentwickelt hatten.

Der Hohe Rat der vereinten Planeten machte sich ganz besonders große Sorgen um einen gewissen blauen Planeten im Antagonato System. Der Planet wurde Tupso genannt und von einer humanoiden Lebensform, ähnlich Dalakons eigener Spezies, bewohnt. Doch im Gegensatz zu den Bewohnern Sumandis waren die Tupsoaner  furchtbar rückständig. Seit Jahrtausenden bereiteten sie ihnen nun schon Kummer.

Manchmal hatte es bereits den Anschein gehabt, sie würden sich endlich weiterentwickeln, doch dann waren sie auch schon wieder um Jahrhunderte zurückgefallen. Es war zum Verzweifeln.

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Wir müssen draussen bleiben

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Solche oder ähnliche Schilder bestimmen nicht nur das Stadtbild, sondern auch viele Seen und Parks verbieten Hunden das Aufenthaltsrecht. Wieso eigentlich? Ich finde es immer sehr traurig, wenn Leute ihre Hunde vor Läden anbinden müssen. Ich hätte solche Angst, dass Psychopaten ihnen was antun oder sie entführen könnten. Ich hätte keine ruhige Minute in dem Laden.

Wie oft sehe ich in Lebensmittelgeschäften stinkende, pöbelnde Menschen. Um wieviel angenehmer wären gepflegte schöne Hunde!  Dasselbe gilt für Badeseen und Parkanlagen. Ja klar, es gibt immer verantwortungslose Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigen, aber ich kenne auch viele Menschen, die ihren (Plastik)Müll liegen lassen, oder die betrunken in den Park reihern. Alles schon gesehen! Ich habe noch nie gesehen, dass ein Hund sich schlecht benommen hat. Im Biergarten sind sie gern gesehene Gäste und ich gehe dort manchmal nur zum “Dog-Watching” hin. Einer schöner als der Andere und sie werten das Gesamtbild des Biergartens eindeutig auf. Wieso sind sie nicht überall willkommen. Ich hätte auch in Restaurants nichts gegen sie. Natürlich gibt es auch weniger soziale Vierbeiner, aber das liegt doch zu 99% immer an den Menschen, bzw. ist es ein Mensch-gemachtes Problem, wenn Hunde aggressiv oder schlicht nicht erzogen sind. Dasselbe gilt jedoch auch für Kinder und für die gibt es keine Verbotsschilder.

Vor etlichen Jahren – als ich noch nicht aus diesem Verein ausgetreten war – war ich an Heiligabend in der Kirche. Ein Typ aus meiner Strasse hatte seine Katze mitgenommen. Sie war ihm nachgelaufen und er dachte sich, hey warum nicht, nehme ich sie einfach mit. Fast die gesamte Gemeinde war damals empört. “Wie kann der nur seine Katze mit in die Kirche nehmen, also unmöglich so ein Verhalten”. Ich fand es Klasse. Warum sollte die Katze nicht in die Kirche dürfen. Sie hatte dasselbe Recht dort zu sein, meiner Meinung nach sogar mehr Recht als die Scheinheiligen, die sie dort nicht haben wollten. Sie war mit Abstand unschuldiger und ohne Sünde, wenn man in diesen Strukturen denken will.

Jedes Geschöpf, egal ob Hund, Katze, Maus, Vogel oder was auch immer haben dasselbe Recht überall auf diesem Planeten zu sein, wie wir Menschen auch, denn es ist nicht alleine unsere Welt, sondern ebenso die ihre!