Goodydoo

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Heute kam mein wunderschönes Armband von Goodydoo. Goodydoo ist ein Projekt des Tierschutz-Shops, welcher gemeinützige Tierschutzvereine unterstützt. Im Shop gibt es eine große Auswahl an Armbänder. Ich habe mich für dieses farbenfrohe Unikat entschieden. Die Armbänder werden in reiner Handarbeit gefertigt und es gibt sie mit oder ohne Pfotenanhänger. Es ist nicht nur ein schönes Schuckstück, ich habe mit dem Kauf auch dazu beigetragen, dass in den Tierheimen die Näpfe gefüllt werden.

I am enough

Ich las heute einen Spruch, der etwas in mir ausgelöst hat. Es war “I am enough”.

So oft in meinem Leben befand ich mich selbst als nicht gut genug, nicht erwachsen genug, nicht spirituell genug. Oft hadere ich mit mir und nörgle an mir selber herum. Dass ich endlich am Bauch abnehmen muss, dass ich keinen Kaffee mehr trinken sollte, dass ich nichts mehr Süsses essen darf, dass ich weniger Klamotten kaufen sollte, dass ich endlich etwas Vernünftiges mit meinem Leben anfangen soll.  Dabei bin ich vollkommen ok, so wie ich bin, mit all meinen Schwächen und Fehlern. I am enough – ich bin genug. Schlau genug, erleuchtet genug, dünn genug, gesund genug. Genau so, wie ich bin.

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Fairy Land

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Gestern war ich auf einer Faschingsveranstaltung und war als “Holla die Waldfee” verkleidet.  Dort traf ich Saloon Girls, Kreuzritter, Rotkäppchen, Frösche, Froschköniginnen, Clowns, Vampire, Meerjungfrauen, Robin Hoods und Captain Kirks. Die Meisten sahen großartig aus. Ich stellte mir vor, wie es wohl wäre, wenn ich einfach mal im Juni als Waldfee verkleidet rumlaufen würde. Vermutlich würde meine Umwelt mich endgültig für total durchgeknallt erklären.  Aber warum eigentlich nicht? Ungefähr zwei Wochen lang ist es total normal, sich als irgendwas zu verkleiden, aber wenn man das zu einer anderen Zeit macht, riskiert man, in der Klapse zu landen. Es ist ein willkürlich festgelegter Zeitrahmen, in dem man “verrückt” sein darf und sich seltsam kleiden kann. Höchstens noch an Halloween. Aber im Juni oder im August? Total verrückt. Vermutlich werde ich mich nicht ganz trauen, im Rest vom Jahr als Holla herumzustolzieren, aber das Haarband und ab und an einen Schmetterling ins Haar, das werde ich mit Sicherheit tun.

Andersartigkeit

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Nehmen wir einmal an, ich würde heute beschließen, ab jetzt nur noch mit diesem Diadem auf dem Kopf herum zu laufen, egal wo und wann. Es gefällt mir ausgesprochen gut, also was spräche dagegen?

Klar, die Leute würden über mich tuscheln “Schau Dir die mit dem Krönchen da an, die hat sie doch nimmer alle”, “Jetzt ist sie komplett übergeschnappt”, “Etwas seltsam war die ja schon immer”. Vermutlich würden mich meine Kollegen sehr bald darauf hin weisen, dass ich das Diadem gerne in meiner Freizeit tragen könnte, aber dass es nicht ins Geschäftsleben passt und ich es unterlassen soll.

Ich würde niemand mit dem Krönchen stören, es sähe nicht irgendwie abschreckend aus, es würde niemand Angst machen, es ist kein religiöses Symbol. Man könnte es als modisches Accessoire bezeichnen, wie etwa Statementketten. Doch die darf ich durchaus tragen, wann es mir beliebt. Anders sähe es womöglich aus, wenn plötzlich alle Frauen das Geschmeide auf dem Kopf tragen würden. Dann wäre es ein gesellschaftlich anerkannter Trend und höchst wahrscheinlich hätte dann auch im Arbeitsumfeld niemand mehr etwas dagegen. Solange ich jedoch alleine auf weiter Flur mit diesem neuen “Trend” wäre, würde ich dafür als etwas exotisches betrachtet werden. Eine, die um jeden Preis auffallen muss.

Wäre es meine “Schuld”, wenn die Leute dann über mich reden würden, hinter mir tuscheln würden, mich für verrückt erklären würden? Hätte ich es herausgefordert? Wenn ich mich dann darüber aufregen würde  dass die Leute mich aufgrund meines Kopfschmucks anders behandeln, mich sogar deswegen mobben würden, bzw. ich mich dafür als Mobbingopfer betrachten würde, wäre das mein Problem? Was dann? Müsste ich es dann abnehmen, damit wieder “Ruhe” wäre und alle “zufrieden” wären? Endlich läuft sie wieder rum wie alle anderen auch, würde es dann vermutlich heißen. Selbstverständlich würde mir noch eine Weile der Beigeschmack der “Diadem Trägerin, die ums Verrecken was Besonderes sein wollte” anhaften. Doch irgendwann würden es die Mitmenschen vergessen oder sich nur noch vage daran erinnern. Ich hätte mich dann in meiner Persönlichkeitsentfaltung eingeschränkt und auf das auffällige, aussergewöhnliche Schmuckstück verzichtet um die anderen zu beruhigen. Doch was ist mit mir? Warum will ich auf Teufel komm raus anders sein wie die anderen, obwohl ich weiss, dass ich damit anecke? Gefalle ich mir in der Opferrolle? Das arme Ding, dass wegen seinem Kopfputz verspottet und belästert wird?  Was kann ich denn dafür, dass ich ein Faible für Tiaras habe. Das ist doch schließlich mein gutes Recht damit herumzustolzieren.

In dem Fall hätte ich zwei Möglichkeiten:

  1. Drauf pfeifen, was den anderen gefällt, was sie reden, tuscheln, mir direkt ins Gesicht sagen würden etc und das Ding hoch erhobenen Hauptes tragen.
  2. Es abnehmen, wenn ich es nicht ertragen kann, dass die “Anderen” tagtäglich darüber reden und nicht müde werden es zu tun.

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