Neues von der Adoption

die schlechte Nachricht vorweg: wir bekommen den kleinen rothaarigen Katermann, den wir uns ausgesucht hatten nicht. Die Tierheimleiterin vor Ort meinte, dass er zwar in einer großen Gruppe keine Dominanz zeigt, aber dominante Züge hatte, als die Gruppe noch kleiner war. Sie befürchtet, dass er diese Dominanz wieder entwickeln könnte und da wir drei ziemlich gutmütige kleine Wesen adoptiert haben, rät sie uns davon ab, den kleinen Mann bei uns aufzunehmen.

Jedoch gibt es noch einen kleinen roten Kater, der bei einer Freundin von der Tierheimleiterin in Pflege ist. Er wäre total sozialisiert und kein Stück dominant. Sie findet, dass er prima in unsere Familie passen würde. Sie will sich jedoch nochmals mit der Freundin besprechen und meldet sich am Wochenende wieder.

Wir sind gespannt. Mit etwas Glück kommt der kleine Schatz noch vor Weihnachten zu uns.

Interessante Persönlichkeit

ich sah heute eine Rede des Philanthropen Philip Wollen zum Thema “Die Notwendigkeit des Fleischverzichts”. Er erklärt darin, warum es für die Menschheit unumgänglich ist, ihr Verhalten zu ändern.

Vielleicht begreifen mehr Leute, um was es geht, wenn sie diese Rede sehen! Ich kann sie jedem nur empfehlen. Vielleicht bewirkt es etwas Einsicht, selbst bei der “es schmeckt doch aber so gut”-Fraktion.

Irgendwann wird es eine Menschengeneration geben, die uns aus historischen Augen so betrachten wird, wie wir die Kannibalen betrachten.

 

New York

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Vor 3 Jahren waren wir in New York. Es war ok. Heute las ich wieder in einem Forum, dass alle Leute New York so super finden würden. Nein, ich bin eine Ausnahme. Ich fand es sehenswert, ganz gut, aber ich war nicht begeistert. Begeistert war ich von London, oder Rom – am allermeisten von London, aber New York konnte mich nicht begeistern. Ich weiss nicht warum. Echt keine Ahnung, aber ich fand es nicht soooooo überragend.

Hier trotzdem ein paar Impressionen von New York.

Das Gesetz der Anziehung

mmer wenn ich außergewöhnliche Menschen kennen lerne sagt meine Freundin “du ziehst solche Typen echt an”, oder “wo Du die nur immer triffst”, oder auch “solche lernst nur Du kennen”, “wie Du die nur immer aufgabelst”, “schon früher hast Du immer solche kennen gelernt”.

Sie meint es sicher nicht böse, wenn sie da sagt – das weiss ich. Es ist ihr wahrscheinlich auch gar nicht bewusst, dass sie das oft zu mir sagt, doch bei mir kommt das dann so an “andere Leute treffen keine solchen komischen Kautze, nur du. Muss an Dir liegen”. Als Schlussfolgerung für mich “ich bin wohl genauso schräg”.

Ziehe ich das also wirklich an? Nein! Das glaube ich nicht. Es gibt eben einen gewissen Prozentsatz an “ungewöhnlichen, etwas spleenigen Menschen” und je häufiger man unterwegs ist, desto größer ist auch die Chance sie zu treffen. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit esoterisch angehauchte Individuen kennen zu lernen auf Treffen im veganen Umfeld oder im Tierschutzbereich signifikant höher, als auf einem Buchhaltertreffen, oder einem Bankenforum. Hat aber nichts mit mir zu tun, oder dass ich schräge Vögel wie ein Magnet anziehen würde. Ich kenne deutlich mehr “normale Menschen”. Zusätzlich sind mir so manche “Spinner” lieber als diese pikierte pseudo elitäre Bevölkerungsschicht. Es ist immer noch Definitionssache, was einen Menschen spleenig macht. Wenn jemand gerne in seltsamen Gewändern Leuten Ständchen trällert, dann ist das jetzt kein wirklicher Spleen. Es zeugt eher von einem etwas eigenartigen Kleidergeschmack und viel Selbstvertrauen, vor fremden Menschen zu singen. Wenn sich jemand gerne als Tier verkleidet, dann empfinde ich das als sehr harmlose Marotte. Ich trug früher auch sehr gerne meine Startrek Uniform. Ich sehe da keinen großen Unterschied. Vielleicht bin ich auch etwas ver-rückt.  Alles ist erlaubt, was keinem anderen fühlenden Wesen schadet.
Als ich neulich wieder eine “skurrile Dame” kennen lernte, war meine Freundin dabei, sie hat diese Person quasi genauso wenig oder viel “angezogen” wie ich. Ich bin kein “Schrägevogelmagnet”, sondern einfach öfter unter Leuten. That’s it!

RatSchläge

Es gibt ja viele Ratschläge Blogs im Netz. Manchmal lese ich sie gerne, doch oft nerven sie mich. In einigen Fällen ziehen sie mich sogar runter. Dafür können die Blogs nichts. Ich habe nur einfach keinen Zugang, keinen Draht dazu. Manche Ratschläge sind für mich wie Schläge ins Gesicht.  Als ob mich das Geschriebene höhnisch auslachen würde. So jedenfalls kommt es bei mir an, auch wenn es niemals so gemeint ist.

Speziell wenn die Blogs allzu esoterisch sind, oder pädagogisch schulmeisterhaft gehen sie mir auf den Keks. Das ist nicht die “Schuld” des Bloggers, sondern es passt einfach nicht. Es gibt bestimmt zig Menschen, denen diese Art Blogs helfen. Mir definitiv nicht. Das muss aber auch nicht sein. Für mich gibt es wieder andere Ratgeber und  inspirierende Ideen.

So ist es auch mit meinem Blog. Es gibt bestimmt Leute, die ihn nicht mögen und wieder andere, die ihn gerne lesen. So ist das mit Allem. Es gibt verschiedene Interessen, differenzierte Sichtweisen, unterschiedliche Empfindungen.

Wäre ja auch langweilig wenn jeder gleich ticken würde!

Adoption

Mein Mann und ich sahen vor ein paar Wochen auf Facebook ein Bild eines wunderschönen rothaarigen Katers und wir starteten eine Adoptionsanfrage bei Sieben-Katzenleben e.V.

Die nette Dame kontaktierte uns auch sogleich und eine andere nette Dame stattete uns am Montag einen Besuch ab und schaute sich das zukünftige Zuhause und die zukünftigen Geschwister an. Der Adoption steht nun fast nichts mehr im Wege. Die Dame vor Ort in Spanien muss nun noch ihren Segen dazu geben. Wir haben Beschreibung und Charaktereigenschaften unserer Kleinen weitergegeben und sie entscheidet dann, ob die Katzen zusammen passen.

Wenn alles klappt, darf er mit viel Glück Mitte Dezember zu uns fliegen und wir können ihn dann vom Flughafen abholen.

Ich werde weiter über unsere Adoption berichten und dann natürlich Bilder von dem süssen Jungen posten.

 

 

Bill & Ted`s verrückte Reise durch die Zeit

Weil mein Körper mir heute mehr als deutlich signalisiert hat, dass ich eine Auszeit nehmen soll, legte ich mich mit einem Detoxtee (Brennessel-Grüntee) auf die Couch und schaute einen meiner Lieblingsfilme: Bill & Ted`s verrückte Reise durch die Zeit.

Ich bin zwar noch immer ziemlich angeschlagen, aber mental geht es mir schon mal besser und das ist doch eine gute Voraussetzung zur Aktivierung meiner Selbstheilungskräfte – volle Kanne Hoschi