Keine Zeit

Ich habe im Bekanntenkreis Leute, die haben nie Zeit. Nichtmal für ein Telefonat oder eine Whatsapp. Ab und zu bekommt man dann doch ein Lebenszeichen mit „ich wollte mich schon lange mal bei Dir melden, aber ich habe keine Zeit“, oder noch schlimmer „ich habe so ein schlechtes Gewissen, weil ich mich schon so lange nicht mehr bei Dir gemeldet habe“.

Das ist gequirlte Scheiße! Wenn mir Leute am Herzen liegen, dann melde ich mich bei Ihnen, auch in Zeiten in denen es stressig ist. Ich nehme mir die Zeit! Wenn mir Leute jedoch nicht wichtig sind, dann habe ich auch oft „keine Zeit“ und bin „so beschäftigt“.Vielleicht sollte man insgesamt ehrlicher sein. Aber ich bringe es nicht fertig zu sagen „ich hätte schon Zeit, aber ich mag mich einfach nicht mit DIR treffen“. Die Leute haben mir ja nichts getan. Es passt nur einfach nicht. Mir wäre es lieber, wenn jemand auch zu mir sagen würde „Du, ich hab schon Zeit, aber zu Dir habe ich gerade keinen Draht, deshalb nehme ich mir auch keine Zeit für Dich, weil mir andere Menschen wichtiger sind“. Das wäre zwar hart, aber immer noch besser wie „ich bin den ganzen Monat total ausgebucht“, oder? Wird Ehrlichkeit überbewertet und die scheinbar sanftere „Ich habe keine Zeit“-Lüge ist die bessere Variante? Ich bin noch unschlüssig… glaube aber, dass mir persönlich die Wahrheit lieber wäre. Es ist auch nicht so, dass die Leute was „falsch gemacht“ haben, oder ich sie nicht mag. Sie passen nur im Moment nicht in mein Leben. Vielleicht passen sie nie mehr in mein Leben, vielleicht aber doch, keine Ahnung. Im Augenblick jedoch tut es mir besser, diese Leute nicht zu sehen. Dies ohne jegliche Wertung. Es liegt an mir, nicht an ihnen. Oh je, ich höre mich an, wie die Typen in amerikanischen Filmen, die so mit ihren unerwünschten Partnerinnen Schluß machen…

So viele gute Lieder

schon so lange nicht mehr gehört:

Linkin Park – one step closer, Marillion – Lavender, Seed – Augenbling, Every you every me – Placebo, Juli – geile Zeit, Pitbull – back in time, Wir sind Helden – Denkmal, Crazy Town – Butterfly, Stiff Dylans – ever fallen in love, Nirvana – Lithium – come as you are, Flo Rida – right round, Vanilla Ice – Ice Ice Baby, Rick Springfield – celebrate the youth (oooh seit Californiacation habe ich ein total anderes Bild von dem in meinem Kopf…),  Stomae – alors on danse (yeah, so schaut`s aus), Kings of Leon – sex on fire, Brian Adams – run to you, Cro – einmal um die Welt, Gary Moore – out in the fields, Tito & Tarantula – after dark, Bloodhound Gang – the bad touch, Missy Eliot – get ur freak on, Eminem – lose yourself, The White Stripes – seven nation army, 50 Cent – in da club, Sean Paul – get busy (auch nach über 10 Jahren noch unter meinen Top Ten!), David Guetta – memories – lovers in the sun, Metallica – creeping death, Tao Cruz – Hangover, Korn – evolution, Bosse – schönste Zeit, Wonderwall – witchcraft, Maxim – meine Soldaten, Herbert Gröemeyer – Vollmond, Timbaland – the way I are

Wenn man das so nacheinander liest, hört es sich ziemlich irre an, wie sich meine Lieblingslieder zusammen setzen. Es gibt keine Richtung, kein roter Faden, eher totales Chaos der Genres, aber ich glaube das ist genau das, was mich ausmacht. Es gibt nicht einmal eine Schublade in die ich mich selbst stecken könnte.

 

Countdown to insanity

während ich diesen Blog heute aktualisierte, hörte ich per Kopfhörer meine Lieblingslieder (mein Schatz und ich haben total unterschiedliche Vorstellungen von guter Musik und so wie mich seine Musik quält, will ich ihn nicht mit meiner quälen).

Darunter die guten H-Blockx mit Countdown to insanity.

Ein megageiler Song!

Goodbye reality two, one, tick tack let`s go!

Tanzen hilft ungemein, das zermarterte Hirn frei zu bekommen und für eine Weile in eine andere Welt einzutauchen. Ich sollte viel öfter meinen inneren MP3-Player einschalten, um die Stimme meines Verstandes zu übertönen.

Fluch oder Segen?

An dunklen Tagen, wenn mein Selbstvertrauen total im Keller ist, bearbeite ich meine Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Das Fatale daran ist, dass ich mich nur noch in dieser digitalen Parallelwelt wirklich gutaussehend finde. In der realen Welt fühle ich mich zunehmend hässlich. Speziell im Vergleich mit der digitalen Perfektion. Schön, so denke ich, ist nur noch mein virtuelles Alter Ego.

Anbei 2 Bilder, davon eines stark bearbeitet und das andere ziemlich naturbelassen. Ich war auch nicht geschminkt oder gestylt. Also fast natur pur. Für ganz natur pur bin ich nicht mutig genug, dies hier zu posten :-). Altern ist nichts für Feiglinge wie mich:

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Mir fällt gerade auf, dass ich ein richtiges Mondgesicht habe…ist mir vorher noch nie so richtig aufgefallen.

Nachtrag am 30.08.2014 – richtig aufgebaut hat mich heute morgen die Frage einer Freundin „welches ist denn das bearbeitete Bild?“

Das Kraut des Anstoßes

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So schaut unser Vorgarten aus. Nicht allen Individuen gefällt das. Vielen ist es gar ein Dorn im Auge. Soetwas gehört sich doch nicht. Warum jäten wir das nicht?

Ja warum jäten wir das nicht? Weil es mir a) egal ist, was da wächst und ich keinen Unterschied zwischen den Zier- Nutz- und sogenannten Unkräutern mache, b) mir meine Lebenszeit für „Unkraut“ jäten zu schade ist und last but not least c) weil es unser Garten ist, der Andere einen feuchten Kerricht angeht!