Küken schreddern… also ich könnte das nicht…

Gestern sah ich eine Reportage in der eine Tierrechtsorganisation mit einem Küken durch die Innenstadt einer Großstadt lief und die Passanten fragte, ob sie das Küken schreddern könnten. Alle sagten, dass sie das niemals über`s Herz bringen würden. Dennoch geben diejenigen, die Eier und Produkte mit Eiern konsumieren indirekt den Auftrag zum Küken töten, wenn man nicht gerade auf einem Bauernhof seine Eier kauft, die keine Küken haben und auch keine befruchteten Eier. Meine Großeltern hatten das so. Sie hatten Hühner, die dort lebten, bis sie an Altersschwäche starben und einen Zwerggockel. Der war zu klein um die Hennen zu befruchten, also gab es keinen Nachwuchs und die Eier waren quasi so etwas wie “Menstruationsabfälle von Hühnern”.

Leider ist so eine Art der Eier”produktion” nur bei geschätzten 2% der Fall. In den meisten Fällen sind die männlichen Küken das Abfallprodukt, dass “entsorgt” werden muss und gleich nach dem Schlüpfen lebendig geschreddert oder vergast wird.

Jeder der konventionelle Produkte mit Eiern kauft, ist indirekt für das Töten der Küken mit verantwortlich. Wer das nicht möchte, muss seine Konsequenz daraus ziehen und aufhören, Produkte mit Eiern zu konsumieren.

Ein Verbot des Kükenschredderns (das leider noch in weiter Ferne ist), würde das Problem nicht lösen. Dann würden die Hähne eine zeitlang in engen Käfigen oder engen Ställen leben und nach wenigen Wochen oder Monaten getötet werden. Es würde das Grundproblem nur verlagern und das Leiden der Hähne verlängern. Die einzige wirkliche Lösung ist ein Konsumverzicht von Eiern und mit Eiern hergestellten Produkten.

Hühner sind sehr intelligente liebenswerte Vögel. Vielleicht hilft auch hier ein Bild, dieser anmutigen Wesen, um zu verdeutlichen, dass sie genauso ein gutes Leben verdienen, wie wir Menschen:

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Man muss nicht everybody`s Darling sein!

Viele von uns tappen oft in die “Falle”, zu denken, dass wir von allen gemocht werden müssten. Wir wünschen uns, dass uns alle anderen Menschen nett finden. Dass uns niemand jemals durch Nichtmögen “verstößt”. Wir wollen ein Teil der Herde sein, weil sonst die Urangst in uns wach wird, dass wir einsam und verlassen sterben müssen. Deshalb suchen wir den Schutz der Gemeinschaft und hoffen, dass wir von niemand abgelehnt werden.

Das ist aber eine Utopie. So wie wir andere Zeitgenossen kennen, die uns nicht so sympathisch sind, gibt es selbstverständlich auch welche, die uns nicht leiden können. Das ist absolut natürlich und auch gut so.

Antipathie kann Diejenigen von uns fern halten, die nicht zu uns passen.

Verwenden wir unsere Energie lieber für die wichtigen Menschen in unserem Leben und hören auf, um die Gunst von unwichtigen Random-People zu buhlen, die das was uns ausmacht eh nie zu schätzen wüßten.

Schräg und etwas strange sein ist ein guter Weg

Eine meiner Freundinnen wurde diese Woche als “echt strange” bezeichnet. Ich finde, das war ein Kompliment. Ich mag Menschen die “anders” sind.

“Strange” – schauen wir uns das Wort einmal genauer an. Es kann folgendes bedeuten:

fremd, eigenartig, merkwürdig, seltsam, sonderbar, kurios.

Fremd: etwas Unbekanntes

Eigenartig: nach eigener Art

Merkwürdig: würdig bemerkt zu werden

Seltsam: einzigartig

Sonderbar: besonders

Kurios: ungewöhnlich

Wir sollten Alle viel öfter etwas Unbekanntes tun, nach unserer Art leben, würdig sein, bemerkt zu werden, einzigartig leben, besonders sein, ungewöhnlich handeln.