Liegt es an mir? Bestimmt!

es gibt heute nur sehr wenige Menschen, die mir richtig nahe stehen und die ich als engste Vertraute bezeichnen würde. Aber wird ein großer Freundeskreis nicht total überbewertet. Reichen nicht ganz wenige Menschen? Auch hier steht Qualität über Quantität. Je älter ich werde, desto weniger Menschen bezeichne ich als Freunde. Liegt es daran, dass ich einfach intoleranter geworden bin? Ja sicher, aber ich sehe es nicht als Nachteil.

Früher war ich so tolerant. Hab „Freunden“ allen Bullshit verziehen und durchgehen lassen. „XY ist halt so, den / die kann man nicht ändern und muss man akzeptieren wie er / sie ist“. Das stimmt immer noch, aber heute will ich nicht mehr von Personen umgeben sein, die mich nerven, herunterziehen, auslaugen oder einfach nur langweilen. Muss ich nicht mehr haben. Die Lebenszeit wir knapper und deswegen geht man damit achtsamer und weniger verschwenderisch um. Versteht mich nicht falsch, die Leute sind alle ok und sie sollen ein wundervolles Leben haben. Das gönne und wünsche ich ihnen von Herzen – jedoch ausserhalb meines Dunstkreises.

Wenn mich jemand mehr nervt als mir guttut, nehme ich mir heute das Recht, mich zurück zu ziehen. Nicht im Sinne von Ghosting oder so einem Schrott. Das ist grausam und sozioopathisch. Ich werde mich einfach etwas distanzieren und ich finde, das ist absolut legitim und gelebte Selbstliebe, ohne andere vor den Kopf zu stoßen.

Dazu passt ein Spruch, den ich heute sah: Es muss Dich nicht jeder mögen und Du auch nicht jeden – es reicht, wenn Dich die Einhörner lieben.

Same letters

ich sah heute einen echt lieb gemeinten Post im Internet:

Listen and silent are spelled with the same letters. Think about it.

Die sarkastische Bitch in mir konnte sich jedoch kaum zügeln es folgendermaßen zu kommentieren:

Santa and Satan are spelled with the same letters. Think about it.

Ich habe es aber doch besser gelassen…

Fast 50 und immer noch ziemlich infantil

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das ist ein ungeschminktes Selfie von mir. Zugegebenermaßen ist das Licht vorteilhaft gewählt. Die Falten sind da und sind nicht mehr zu leugnen. Dennoch, wie eine fast 50jährige sehe ich auch ohne Make-up nicht aus. Meistens werde ich auch so auf 38 geschätzt. Meine beste Freundin sagt dann immer zu den erstaunten Leuten, die mein wahres Alter erfahren „das kommt daher, dass sie Veganerin ist, deshalb sieht sie so jung aus“. Das finde ich immer so süss. Könnte aber echt was dran sein. Viele Veganer, die ich kenne, sehen viel jünger aus, als sie sind. Vielleicht sind es aber auch die „guten Gene“ oder eine Kombination aus Beidem. Am Mittwoch nannte mich ein Arzt „junge Frau“. Ich schätze, er hat auch nicht auf mein Geburtsdatum geschaut.

Vielleicht trägt aber auch meine Gesichtspflege dazu bei. Ich benutze seit ungefähr einem Jahr das vegane Serum „be young“ von Ordelavie. Ich bin überzeugt davon, sonst würde ich es nicht empfehlen. Der Shop selbst ist etwas esoterisch angehaucht. Für mich zählt nur das Ergebnis und das ist in meinem Fall eine jugendlich aussehende Haut, die straff und gut gepflegt ist.

Vermutlich liegt mein Aussehen auch an meiner „Einstellung“. Ja ich gebe es zu, so richtig erwachsen geworden bin ich nie. Ich laß kürzlich einen Spruch, der sinngemäß ungefähr so lautete: werde nicht erwachsen – es ist eine Falle. Eventuell bin ich ja nie in diese Falle getappt. Ich tu nicht so als ob ich jünger wäre, ich fühle mich nie im Leben wie 50. Ok, das werde ich auch erst in 3 Wochen hahaha, aber ich glaube nicht, dass ich mich Mitte Dezember anders fühlen werde wie jetzt.

Manchmal kann ich in alten Leuten ihr jüngeres Ich erkennen. Das sind die Augenblicke, wenn ihre Augen leuchten und sie lebendig wirken. Ich kenne aber auch Menschen, wo ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass sie jemals jung waren. Manchmal fällt mir so ein „altes“ Verhaltensmuster schon bei an Jahren jungen Menschen um die 20 auf. Es gibt Menschen, die wurden alt geboren und werden niemals jung sein und dann gibt es da eine fast 90jährige DJane oder einen älteren Herrn aus Berlin, der elektronische Musik für sich entdeckt hat und jeden Abend tanzen geht. Der Spruch „man ist so alt wie man sich fühlt“, stimmt schon irgendwie. Obwohl… ich fühle mich meistens wie  Mitte 30. Das liegt vielleicht daran, dass mein Leben so viel besser wurde, als ich tatsächlich Mitte 30 war. Damals befreite ich mich von so ziemlich Allem, was nicht in mehr in mein Leben passte. Heute 15 Jahre später ist es wieder an der Zeit Teile meines Lebens neu zu ordnen, bzw. unpassendes aus zu misten. Ich bin wieder an einem Umbruch. Vielleicht ist es allmählich doch Zeit, dass ich mich von dem Mädchen in mir verabschiede, aber wer sagt denn, dass ich das muss? Ich habe schon die Phase des Mutterseins übersprungen. Weshalb sollte ich nicht für immer – zumindest teilweise – das Mädchen bleiben dürfen? Ich kann dem Mädchen ja Anteile der Frau und später mal der (hoffentlich weisen) Greisin hinzufügen. Aber im Grund meines Wesens werde ich vielleicht immer das verspielte Mädchen bleiben.

Bin ich ein Goa`uld?

Manchmal kommt es mir so vor. Die fiktive ausserirdische Spezies aus der Serie Stargate hat einen Symbiont.

Meine älteste Katzentochter ist am glücklichsten, wenn sie auf mir liegt oder sitzt. Wenn ich esse sitzt sie auf meinen Beinen, im Bett liegt sie auf meinem Bauch oder auf meinem Rücken. Wenn ich koche sitzt sie zu meinen Beinen und wenn ich dusche sitzt sie vor der Dusche.

Je älter sie wird, desto mehr ist sie auf mich fixiert. Manchmal fühle ich mich wie der Wirt eines Symbionten. Doch ein einziger Blick in diese wunderschönen Augen genügt und alles „belagern“ wird freudig „ertragen“ und bin für jeden Tag dankbar, wo ich diesen kleinen Schatz um mich habe.

Heute hatte ich Besuch von einem wunderschönen Grünspecht

Sofort holte ich meine Kamera und fotografierte dieses anmutige Geschöpf. Es sass mitten in unserem Garten. Er hörte das Klicken meines Auslösers durch die Glasscheibe hindurch und schaute genau in meine Richtung. Ich machte einige großartige Nahaufnahmen von dem schönen Vogel.

Doch als ich die Speicherkarte einlas und die Bilder auf meinem Notebook anschauen wollte, war kein Bild drauf.

Das kam noch nie vor und als die Speicherkarte später nochmals ausprobierte, war sie wieder ok. Deshalb gibt es an dieser Stelle keine Grünspecht Bilder.

Neugierig googelte ich, für was der Grünspecht im Schamanismus als Krafttier steht und war wirklich überrascht.  Der Grünspecht steht für Nestbau, Wärme, Kommunikation und Geduld, aber auch Umbruch. Ein Artikel hat mir besonders gefallen. Sinngemäß hieß es dort, dass der Grünspecht einen auffordert, auf zu hören, eine „Arbeiterameise“ zu sein und diese Denkstrukturen im Kopf zu „fressen“.

Vielleicht sehe ich den süssen kleinen Kerl wieder und habe doch noch die Chance Bilder von ihm zu speichern.

Heute bin ich sehr dankbar

dafür, dass ich nicht operiert werden muss. Mir ging es seit Wochen nicht richtig gut und gestern kam dann einer der Spezialisten zu dem ich überwiesen worden war, zu der Meinung, dass ich, falls meine Probleme nicht bis spätestens Sonntag aufhören und sich ein bestimmter Blutwert als zu niedrig herausstellt, operiert werden müsste.

Es wäre zwar ein harmloser Routine-Eingriff gewesen, aber dennoch unter Vollnarkose und nicht sehr angenehm. Heute kamen endlich die Blutwerte und der strittige Wert war im grünen Bereich! Hurra! Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich um diese Operation herum gekommen bin.

Verdrehte Welt

Zwei Frauen unterhielten sich über eine Dritte: „Ich war doch im Urlaub in England und hatte noch Pfund mit gebracht, Frau X hat das mit bekommen und hat sie mir abgekauft. Stellen Sie sich vor, die hat den – für sie – denkbar ungünstigsten Wechselkurs genommen. Die hat sich selber freiwillig beschissen zu meinem Vorteil“. Die Frau schüttelte unverständig den Kopf. „Ja, so ist die Simone! Viel zu gutmütig. So ist die immer. Von der bekommt man immer mehr, als sie je von jemandem nehmen würde“. Auch die zweite Frau schüttelte den Kopf. Der missbilligende Tonfall, mit dem beide sprachen ließ deutlich erkennen, dass sie so ein Verhalten für absolut nicht erstrebenswert hielten. In ihren Augen zeugte das von großer Schwäche, vielleicht hielten sie es sogar für Dummheit.

Ich kenne Frau X. Sie ist ein sehr liebenswürdiger, gutmütiger Mensch. Ja, sie bescheißt sich lieber selbst, als jemand zu übervorteilen. Es ist keine „Schwäche“ und die Frau ist alles andere als „blöd“. Sie ist einfach nur herzlich.

Es sollte mehr Menschen wie Frau X geben und viel weniger von den anderen Beiden. Unsere Gesellschaft krankt genau an diesem Dilemma. Zu wenig Herzlichkeit, Gutmütigkeit und Liebenswürdigkeit und viel zu viele Egos, die sich selbst die Nächsten sind.

Dieses eine, spezielle Huhn

Kürzlich war ich mit meiner Mutter zu Besuch bei einer Bekannten meiner Mutter. Die Frau wohnt sehr abgelegen in einem kleinen Dorf mit maximal 5 Häusern mitten im Wald. Sehr idyllisch. Wir parkten etwas vom Haus entfernt vor einer Scheune und liefen Richtung Haus.

Auf dem Weg kamen wir an einem Hühnergehege vorbei. Als uns die Hühner sahen, liefen sie sofort auf uns zu. Eines stach dabei besonders heraus. Es lief irgendwie aufrechter, wie die anderen Hühner. Fast wie ein Mensch. Es sah aus, als ob es einen durchtrainierten Bizeps hätte. Es war süss und drollig anzuschauen, wie es zum Zaun rannte. Ich ging zum Zaun und redete mit ihnen und streichelte sie durch das Gitter hindurch.

Seither denke ich immer wieder an dieses Huhn. Als ob wir eine Verbindung hätten. Als ob es mich rufen würde.

Die Hühner leben dort zwar als Nutztiere, haben aber ein wirklich großes Gehege inmitten der Natur. Es geht ihnen dort verhältnismässig gut.

Wenn ich nochmal hin fahren würde, dann würde die Bekannt mir das Huhn bestimmt verkaufen und ich könnte es zu einem befreundeten Gnadenhof bringen. Dennoch müsste ich alle anderen zurück lassen. Sie würde mir niemals alle verkaufen und ich könnte auch alle gar nicht kaufen und unterbringen. Selbst wenn ich genug Geld und Platz hätte, würde die Frau neue Hühner kaufen. Wie gesagt, geht es ihnen – als Nutztiere – dort ausgesprochen gut und ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie die Hühner töten. Auf jeden Fall nehmen sie sich die Eier. Die Frau hatte auch ein junges Kätzchen, das sie gerettet hat. Sie ist ein netter Mensch. Sie behandelt die Hühner bestimmt gut.

Dennoch lässt mir dieses ganz besondere Huhn keine Ruhe. Immer wieder denke ich an dieses wunderschöne Huhn. Was soll ich nur tun? Nochmals hin fahren und es holen? Werde ich es noch erkennen? Egal ob ich es erkenne oder nicht. Ich müsste quasi eines auswählen und die anderen zurück lassen. Dieses Dilemma habe ich immer wieder. Jedesmal, wenn ich an einem Hof oder einer Weide vorbei laufe und die Tiere sehe, in dem Wissen, welches Schicksal sie erwartet. Ich rede dann immer (manchmal nur in Gedanken, manchmal auch laut) mit ihnen. Ich sage ihnen, wie leid es mir tut und dass ich wünschte, ich könnte den Lauf der Welt ändern. Ich bin mir sicher, dass sie mich verstehen.

Ich hoffe inständig, dass die Menschheit endlich erkennt, dass alle Tiere unsere Schwestern und Brüder sind. Wir alle sind ein Teil der Natur. An dieser Stelle möchte ich den Philosophen Ernst Bloch zitieren: „Erst wenn die Menschen gelernt haben, eine Allianz mit der Natur einzugehen, werden sie mit Blick auf die Erhaltung der Natur handeln und die Bedürfnisse der ganzen Natur, der Pflanzen, Tiere und Menschen als gleichberechtigt begreifen.“

 

What kind of asshole eats a lamb?

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Diesen Spruch las ich kürzlich auf Facebook. Ja genau, was für ein Arschloch bringt es fertig, ein Lämmchen zu essen?

Ich kenne da jemand aus meinem persönlichen Umfeld. Eine ehemalige Freundin. Sie aß vor circa 4 Jahren ein Lamm und ist beinahe am Lammknochen erstickt und musste in die Notaufnahme. Es ging glimpflich für sie aus. Für das Lamm nicht.

Seit diesem Vorfall ist sie keine Freundin mehr. Ich mag sie irgendwo noch immer und treffe sie noch, rede auch normal mit ihr, habe ihr jedoch den Freundschaftsstatus aberkannt. Sie ist jetzt nur noch eine Bekannte. Zwar eine Bekannte, die ich nett finde, aber keine Freundin mehr. Sie sagte im persönlichen Gespräch, als ich sie darauf ansprach, dass ihr Tiere egal sind. Sie hat kein Problem damit, wie sie gehalten werden und dass sie getötet werden. Sie weiss offiziell nichts von ihrer „Degradierung“, aber sie ist nicht dumm. Ich denke, es ist ihr durchaus bewusst.

Es gibt noch ein paar Omnivoren in meinem Bekannten- und Familienkreis. Einige Freundschaften zerbrachen seit ich vegan lebe oder wurden extrem oberflächlich und sind ehrlich gesagt keine Freundschaften mehr. Ein Paar mit dem ich früher eng befreundet war, sagte damals zu dem Lammknochenvorfall „erwachsen werden lassen sollte man die Tiere schon“. Sie beruhigen ihr Gewissen mit dem Kauf von Biofleisch. Was sie entweder nicht wissen oder nicht wissen wollen ist der Fakt, dass die wenigsten Tiere erwachsen werden dürfen und in den meisten Fällen im Kindes- oder Jugendalter getötet werden.

Selbst wenn sie erwachsen werden, so sind sie noch immer leidensfähige Wesen, die genauso ein Recht auf ein gutes Leben haben, wie wir Menschen.

Es gibt immer wieder Situationen, wo ich von Omnivoren offen ausgesprochene Hähme höre. Eine Arbeitskollegin lässt keine Gelegenheit aus, zu betonen, dass Menschen Fleischfresser wären und Veganer weltfremde Spinner. Sehr gerne, wenn sie weiss, dass ich es höre. Ich sage nie ein Wort dazu. Jede Diskussion mit dieser Person wäre absolut sinnlos. Obwohl, vielleicht sollte ich sie mal bitten, mir ihre Reißzähne zu zeigen. Der Blick wäre bestimmt Gold wert.

Fakt ist auch, dass jeder Mensch, der Fleisch, Eier und Milchprodukte konsumiert massiv für den CO2 Anstieg und damit für den Klimawandel verantwortlich ist und auch mitverantwortlich für all das Elend in der sogenannten Dritten Welt.

Jeder der Eier isst ist mitschuldig am Kükenschreddern. Jeder der Milchprodukte zu sich nimmt ist mitschuldig am Schlachten der männlichen Kälber, die bei der Milchwirtschaft als „Abfallprodukte“ anfallen.

Vielfach ist man sich dessen nicht bewusst, verdrängt es gerne und will nichts davon hören. Deshalb ist es einfacher, die „spinnenden Veganer“ zu verhöhnen und auszulachen oder aus dem Freundeskreis auszuschließen, weil sie „zu extrem“ sind oder „nicht normal“.

Karnismus ist weit verbreitet und die Industrie macht es den Konsumenten leicht, keinen Zusammenhang zu sehen, zwischen dem Tierleid und den „leckeren Nahrungsmitteln“, wie etwa Milchschokolade, Kuchen, Joghurts, Puddings, Gummibärchen und und und…

Ein paar vegane Bekannte planen für nächstes Jahr ein veganes Fest um einen Gnadenhof zu unterstützen und Patenschaften für die Tiere zu bekommen. Wir überlegten, wer welche Kuchen backen könnte. Eine liebe Freundin sagte, ihre Mutter könne auch einen Kuchen backen, aber der wäre dann nicht vegan. Ich sagte ihr, dass der Kuchen, der dort verkauft wird, auf jeden Fall vegan sein muss. Sie meinte dann, man könne ja extra deklarieren, dass er nicht vegan ist. Sie hat es nur gut gemeint. Dennoch wäre ein nicht veganer Kuchen auf einem veganen Fest ein absolutes No Go. Das wäre in etwa so, wie auf einem Kirchenfest Teufelsfiguren anzubieten. Thema komplett verfehlt.

Es geht nicht um mich „spinnende“ Veganerin und dass Gleichgesinnte und ich „uns wichtig machen wollen“ oder gar als „Gutmenschen profilieren“ wollen.

Es geht um Mitgefühl. Es geht darum, für die ein zu stehen, die keine Lobby haben. Für diejenigen, die hinter Mauern und Gittern leiden.  Für all die Nutztiere, die Labortiere, die Zirkustiere, die Zootiere, die Meerestiere in den Delphinarien, die Esel und Elefanten, die Tag für Tag schwere Lasten oder blöde Touristen tragen müssen, für all die Fische, die qualvoll ersticken, für die Waldtiere, die von Jägern ermordet werden, für alle Meeresbewohner. Für alle gequälten und missbrauchten Tiere, egal welcher Spezies sie angehören! Darum geht es den ethisch motivierten „spinnenden, extremen und unnormalen“ Veganern.

Mir geht es um eine Menschheit, die sich nicht selbst vergiftet und die Natur gleich mit. Mir geht es darum, dass Tieren endlich ihr Geburtsrecht auf ein gutes Leben gesetzlich anerkannt wird. Ich will noch eine Welt erleben, wo das Töten und Ausbeuten endlich aufhört!

Ich will niemand sein geliebtes Essen weg nehmen, aber das Alles geht auch ohne Tierleid! Eier können ganz einfach durch Produkte wie etwa  myey ersetzt werden. In veganen Backrezepten wird das Ei auch oft durch Sprudel ersetzt. Milchprodukte sind durch Drinks auf Pflanzenbasis ersetzbar. Es gibt Käsealternativen aus Mandeln und Cashews. Die Vielfalt wird jeden Tag größer. Anstatt Tiere zu quälen und zu schlachten könnte man Fleisch züchten, wie z.B. Supermeat oder einfach auf pflanzliche Nahrungsmittel umsteigen. Niemand muss auf irgend etwas verzichten. All dies ist keine Zukunftsmusik oder eine Utopie, die ich mir ausgemalt habe. Es ist alles schon heute möglich! Man muss nur eine Veränderung wollen. Der Markt bestimmt die Nachfrage. Nicht die Bauern, Metzger und Massentierhaltungsbetriebe sind die allein schuldigen. Der Konsument bestimmt das Angebot! Jeder Einzelne!