Ein Vortrag von Eckhart Tolle

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Auf meinem Handybild (aufgenommen gestern in Karlsruhe) ist Eckhart Tolle wahrhaft “erleuchtet” :-D. Besser ging es von der Position aus, wo wir saßen nicht. Doch das war nicht das Einzige, was “daneben” ging:

Eine meiner Freundinnen und ich fuhren also gestern mit dem Auto meiner Freundin nach Karlsruhe zum Vortrag von Eckhart Tolle.

Wir fuhren zwar zeitig los, aber durch viele Staus auf der Autobahn verpassten wir die Musikmeditation. Damit hatten wir uns schon abgefunden und suchten einen Parkplatz. Doch am Konkreßzentrum waren alle Plätze belegt. Deshalb fuhren wir weiter und suchten und suchten… und es kam noch schlimmer. Während der Suche versagte auf einmal die Kupplung am Auto. Wir konnten gerade noch in eine ruhigere Seitenstraße abbiegen und das Gefährt so abstellen, dass es kein Verkehrshindernis darstellte.

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Wann gibt es endlich Katzenfutter aus dem Reagenzglas

Als Veganer bekommt man oft an den Kopf geworfen, dass man keine Raubtiere bei sich wohnen lassen soll. Man solle gefälligst “Haustiere” halten, die sich selbst vegan ernähren, wie zum Beispiel Kanninchen.

Nun, ich kann nur für mich sprechen, aber soweit es unsere Adoptivkinder betrifft, hatte ich zumindest eine unserer Katzen schon vor über 14 Jahren adoptiert, als ich zwar Vegetarierin, aber noch keine Veganerin war. Vegan lebe ich erst seit 4 Jahren.

Ich habe das für mich entschieden, aber ich kann und will einer Spezies, die vom Magen-Darm-Trakt her ein Fleischfresser ist, nicht meine Lebensweise aufzwingen.

Meine Adoptivkinder stammen alle aus dem Tierschutz oder aus “2. Hand” und zwei unserer vier Katzen leiden an Niereninsuffizienz und benötigen drei Mal täglich Medikamente und Spezialfutter. Das wäre bei Freigängern nicht machbar. Ja, so leben sie im goldenen Käfig, das stimmt. Doch wenn sie Freigänger wären, würden sie vermutlich schon lange nicht mehr leben.

Unser Adoptivsohn aus Spanien hat sich lange genug auf der Straße herumschlagen müssen und wurde dort auch angeschossen. Er hat nicht das geringste Bedürfnis, das Haus zu verlassen.

Dennoch ist es für mich jeden Tag ein Dilemma, ihnen Fleisch kaufen zu müssen.  Auch Biofleisch kann mein Gewissen nicht beruhigen.

Ich hoffe inständig, dass das In-Vitro Fleisch bald marktreif als Katzenfutter erhältlich sein wird. Ich glaube, das wäre die Lösung für alle Veganer, die mit einer Spezies unter einem Dach leben, die Fleisch zum Überleben benötigt.

 

Vernunft und Unvernunft

meine Freundin Anna von Passionflow hat heute einen wundervollen Blogpost mit dem Titel “warum es vernünftig ist, auch einmal unvernünftig zu sein” geschrieben.

Auch ich denke, dass das was heute oft als “unvernünftig” angesehen wird, in der Zukunft “normal” sein wird. Das hoffe ich zumindest inständig. Die stille Revolution hat begonnen.

Es zeichnet sich eine gesellschaftliche Umwälzung an. Ich kenne viele Menschen, die erkannt haben, dass sie nicht mehr im 8-10 Stundenjob und gewöhnlicher Freizeitgestaltung leben möchten, weil es ihnen keinen Sinn mehr gibt. Noch können leider nicht alle ihre Leidenschaften ausleben und davon überleben, aber es werden mehr und mehr, die sich mit dem Thema befassen.

Auch die Bücher von Tom Hodgkinson tragen zu dieser Entwicklung bei. “Anleitung zum Müßiggang” war auch für mich eine Inspiration.

Es lohnt sich, andere Wege zu gehen, abseits der ach so “sicheren” Pfade. Wer weiss denn, ob von uns jemals einer etwas von den Rentengeldern bekommen wird, die wir jetzt so brav einzahlen. Genauso verhält es sich mit den Versicherungen. Ich bin kein großer Freund von zu vielen “Absicherungen”. Das Leben kann man nicht absichern, es passiert.

Sinn in dem finden, was wir tun, Glück und Erfüllung in dem was wir leisten ist unbezahlbar und mehr wert, als die scheinbaren “Sicherheiten” die einem ein Leben “bietet”, das bis jetzt noch von vielen – meist älteren – Menschen als vernünftig betitelt wird.

 

Aufbrezlt is

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Gestern wurde ich von einer wirklich sehr begabten Visagistin gestylt und geschminkt. Ich erkannte mich fast selbst nicht mehr im Spiegel.

Sie hat mich so geschminkt, dass eine ganz andere Seite an mir betont wurde. Ich bin echt fasziniert. So kannte ich mich wirklich selbst nicht und im Laufe des Abends wurde ich von 3 Personen auf dem Volksfest, auf dem ich war, nicht erkannt.

Das nenne ich wahres Talent. Bei sowas trennt sich die Spreu vom Weizen und man merkt, wer wirklich begabt ist und seine Berufung liebt.

Ich hatte mal ein Probeschminken zu meiner Hochzeit. Die Dame damals schminkte mich auch so, dass ich mich selbst nicht mehr erkannte, aber nicht im positiven Sinne… ich ging heim und schminkte mich sofort hab.

Das war gestern auf gar keinen Fall so und ich habe noch nie eine so begabte Stylistin gesehen. Es war echt toll und ich habe mich gefühlt wie ein Star.

Geschminkt hat sie mich übrigens mit meinen eigenen Sachen, die alle vegan sind. Größtenteils stammen meine Kosmetikprodukte von Alterra (Rossmann).

Mehr Info unter Hair & Flowers

Hochzeitsfotografie

Hochzeitsfotografie und ich – das scheint nicht so wirklich zusammen zu passen. Es gab bisher nur zwei Hochzeiten, die ich fotografiert habe, wo alles reibungslos über die Bühne ging doch bei den anderen lief es nicht so wirklich gut. Nicht was die Bilder betrifft, die waren immer gut, aber das Drumherum nervte mich ungemein:

1. Hochzeit eines Paares aus dem weitläufigen Bekanntenkreis. Es war eine dieser “wir laden Dich zu unserer Hochzeit ein und Du kannst uns doch dann die Bilder schenken”-Aktionen auf die ich mich damals blöderweise einließ.

Die Braut erschien schon mit einer Sauertopfmimik, die nicht mehr feierlich war (im wahrsten Sinne des Wortes).  Sie war wütend auf ihren Gatten und wurde zu allem Überfluss auch noch von einer Wespe ins Dekolleté gestochen. Das erhöhte die Stimmung nicht wirklich. Zum Glück hatte ich eine Flasche Sekt mit genommen und Gläser und schenkte der Braut großzügig ein. Nach dem zweiten Glas war sie in soweit erträglich, dass wir die Bilder machen konnten.

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Ein Märchen für Erwachsene

Es war einmal auf einem Bauernhof in einem Land, wo es alles im Überfluss gab. Das kleine Kälbchen Finn war frisch geboren worden und wurde gleich seiner Mutter entrissen. Seine Mama weinte bitterlich, aber der Bauer dem der Bauernhof gehörte, auf dem Finn und seine Mutter lebten, brauchte die Milch für die Menschen. Deshalb wurde Finn in ein sogenanntes Iglu gesperrt. Das sind winzig kleine Boxen, in die ein Kälbchen gerade so hinein passt. Diese Iglus stehen meistens vor den Bauernhöfen, bei Wind und Wetter.


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Vegane Weltküche

Was für eine unfassbare Auswahl an veganen Gerichten hätten wir, wenn es eine Gesellschaft gäbe, in der man Gerichte aus aller Welt ausprobieren könnte. Jedes Land hat von sich aus schon vegane Gerichte und viele Andere könnte man leicht “veganisieren”.

Eine multikulturelle vegane Vielfalt.

Hier schon mal ein klitzekleiner Vorgeschmack – vegane Kässpätzle mit veganen mediterranen Grillspießen:

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Rotten things

Heute war ich mit meiner Kamera unterwegs. Es war ein idealer Sommertag zum Fotografieren. Normalerweise begegnet mir unterwegs auch allerlei Schönes. Wunderschöne Mietzekatzen, süsse Hunde, drollige Piepmätze, herrliche Blumen.

Doch nicht so heute. Ich sah nur Verwelktes, Verfaultes… Zerfall.

Zuerst dachte ich, “Hey, echt jetzt?”, doch dann lies ich mich auf den morbiden Charme ein und versuchte, auch in diesen Dingen etwas Schönes zu sehen und ich fotografierte alles, was mir vor das Objektiv kam.

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