Easy A

Einer meiner Lieblingsfilme ist “Leicht zu haben” (Originaltitel: Easy A) mit der großartigen Emma Stone.

Der Film ist gewollt eine Homage an 80er Jahre Teeniefilme.

Ich liebe Filme  wie “Der Volltreffer”, “Can`t buy me love”, “Ferris macht blau” und “Zurück in die Zukunft”. Manchmal kann ich doch nicht verleugnen, dass ich in den 80ern ein Teenager war. Diese wundervollen Komödien haben mich nachhaltig geprägt.

Ach wäre doch die Welt wie einer dieser Filme von John Hughes oder Robert Zemeckis.

 

Nimmt die allgmeine Verblödung zu?

mein subjektives Empfinden ist, dass das Grundproblem der Welt die signifikante Zunahme der “schlichten Gemüter” ist. Die  Blöden, die allerdings inzwischen “Normale” genannt werden, haben die Oberhand. Die einfach Gestrickten regieren heimlich und in manchen Ländern auch offensichtlich die Gesellschaft. Simple Geister, wohin man schaut., oder wie man es in meiner Heimat zu sagen pflegt: “Guggi rum, guggi num, lauder Bleedi um mi rum”, was auf hochdeutsch soviel heißt wie “Ich bin von Armleuchtern umgeben”.

Irgendwann wird uns die fiktive Zukunft aus dem Science Fiction Ideocracy einholen. Ich fürchte, es wird nur noch wenige Generationen dauern. Drei allerhöchstens. Ich hoffe für uns alle, dass ich unrecht haben werde.

Wiederkehrender Würgereiz

Es gibt so ein paar Menschen, die verursachen bei mir regelmässig ein Übelkeitsgefühl. Schon alleine die Art, wie sie reden löst Brechreiz aus.

Äußerlich lasse ich mir – so gut es geht – nichts anmerken, doch in mir brodelt es wie in einem Vulkan. Fataler Weise ist dieses Gebrodele destruktiv und richtet sich nur alleine gegen mich selbst. Das Resultat ist, dass mir seit Monaten übel ist. Diese Personen nerven mich so, dass ich kotzen könnte.

Eine Lösung wäre es, sie zu meiden, doch ist das leider nicht immer möglich. Eine weitere Lösung wäre, weg zu gehen. Irgendwo hin, wo ich die nie wieder sehen müsste.. Mich selbst würde ich überall hin mitnehmen und das ist das Grundproblem. Ich lasse mich zu sehr von irrelevanten Random People bestimmen. Die wahre Lösung ist, dass ich nicht auf jede Befindlichkeit anderer reagieren muss. Ich muss lernen viel öfter den Irrsinn gedanklich mit “Fuck you” abzuhaken und dann zu vergessen.

Stattdessen grüble ich ewig, was ICH falsch gemacht haben könnte und warum die Eine so oder so reagiert hat und der andere anders. Dabei ist es tatsächlich mein Problem und es liegt tatsächlich an mir. Doch anders als ich denke und mir so oft einrede. Des Übels Wurzel ist, dass ich mir das antun lasse. Ich muss mich selbst mehr lieben. So viel mehr lieben, dass ich mir nichts mehr zumuten lasse. Einen Anfang habe ich gemacht. Bei der letzten Situation, wo mich Jemand so anekelte, dass ich mich beinahe übergeben musste, stand ich auf und verabschiedete mich höflich. Ich bin es mir selbst wert, dass es mir gut geht! Ich bin dafür verantwortlich, dass mir die übergroßen Egos anderer am Arsch vorbei gehen!

Mein Leben unter Schweinen

eigentlich dürfte ich das nicht so schreiben, denn es ist eine Beleidigung für Schweine. Schweine sind reinliche Tiere. Ich lebe unter Dreckspatzen…ähm nein, damit tue ich den Spatzen unrecht… mir fällt keine Bezeichnung ein, die es trifft. Doch erstmal die Geschichte von Anfang an:

Wir hatten zwei süsse, manierliche Katzen, die sehr gesittet aus den Näpfen speisten und nichts versauten. Doch eines schlimmen Tages starb eine der Katzen. Die verbliebene Katze sollte nicht alleine bleiben und schon bald zogen zu unserer edlen Lady ungezogene Rüpel, die nicht essen, sondern schlichtweg alles im Streukreis von 3m um die Näpfe herum einsauen.

Im Sommer starb nun auch unsere feine Dame und es ist, als ob mit ihr auch jegliche Resthemmungen der drei kleinen Schweinchen verschwunden wären.

Die Sauerei wird jeden Tag größer. Fleischbrocken werden mit den Pfoten aus den Näpfen gefischt und dann großzügig im Haus verteilt. Jetzt, wo die Grande Dame die Flegel nicht mehr beaufsichtigen und ermahnen kann, haben sich auch die letzten Fünkchen Manieren in Luft aufgelöst.

Nicht nur das Speisezimmer sieht aus, als hätten dort Barbaren gewütet, nein auch um die Klos ist ein Streukreis von mindestens 2m.  Speziell mitten in der Nacht graben die Herrschaften gerne die Katzenklos um und scharren, dass man denken könnte, sie buddeln ein Loch nach Australien. Dann kommen sie, noch mit dem Katzenstreu an den Pfoten, ins Bett gesprungen und streifen die “Flocken” an der Bettdecke ab… ganz prima… wir leben in einem überdimensionalen Katzenklo! Katzenstreu überall!

Aber wenn sie uns einmal anschauen, mit ihren Kulleraugen, dann kann ihnen niemand böse sein und man holt einfach einen Lappen und putzt die Sauerei auf und stopft das Bettzeug in die Waschmaschine…

Und wieder einmal Drama Baby Drama wegen Nichtigkeiten

Wenn man Angst und Sorgen um einen geliebten Menschen hat und die total überlasteten Ärzte, Schwestern und Pfleger in einem Krankenhaus sieht, dann besinnt man sich gerne auf das, was im Leben wirklich wichtig ist.

In diesen Momenten werden die alltäglichen Dramen im Alltag noch banaler als sie es so oder so sind.

Ich lasse mich viel zu oft vom Zirkus anderer vereinnahmen, lasse mich zu sehr in ihren simplen und unwichtigen Firlefanz hineinziehen.

Kleine Tippfehler, oder einmal die Woche ein Leerzeichen vergessen? Dreimal ähnliche Wörter in einem 10seitigen Dokument? Das juckt keine alte Sau! Zwei Schriftarten in einem Dokument, die sich sehr ähnlich sind und nur von extremen Pedanten überhaupt unterschieden werden können? Wird deshalb jemand sterben? Geht die Welt davon unter? Nein, die Welt wird sich auch morgen noch weiterdrehen und falls nicht, wäre es auch wurscht!

Wenn wir in einer fehlerfreien perfekten Welt leben würden, wäre das zum einen furchtbar langweilig und des weiteren hätten wir dann auch einen Teil unserer Menschlichkeit verloren. Menschen machen Fehler, weil sie nun mal Menschen sind und keine Roboter. Perfektion ist eine Utopie und wer keine Fehler macht, der werfe den ersten Stein. Geht aber nicht, weil jeder Fehler macht. Vor allem im Stress und im vorweihnachtlichen Irrsinn im Speziellen!

Bin ich froh, wenn dieses Jahr zu Ende geht, aber wie geht es 2019 weiter? Same shit – different year? Ich hoffe nicht…

Entfrienden – manchmal muss das sein!

Immer wenn sich das Jahr zu Ende neigt, entrümple ich meine Facebook”Freundesliste”. Alle Personen, die mich das Jahr über genervt haben, werden entfernt. Darunter fallen alle Posts mit schrecklichem Inhalt. Wer ohne Unterlass furchtbare Tierquälerstories oder Bilder postet, der wird entfernt. Ich will das nicht sehen. Es tut mir in der Seele weh. Ich bin mir auch sicher, dass durch die Verbreitung von Leid nichts Gutes entsteht. Es mag gut gemeint sein, durch diese Art Posts auf Missstände aufmerksam zu machen, aber ich fürchte, es hat eine ähnliche Wirkung, wie die Raucherlungen, die auf Zigarettenschachteln aufgedruckt sind.

Diesmal fiel meiner “Ausmistaktion” auch eine ehemalige Freundin zum “Opfer”. Ich habe sie entfernt, weil ich ihre Posts einfach nicht mehr sehen konnte. Mindestens einmal die Woche ein getötetes Tier im Backofen.  Heute postete sie, dass sie sich eine neue Katze anschaffen werden, weil eine ihrer Katzen beim Umzug verloren ging und sie nicht wissen, was mit der Katze passiert ist. Zusätzlich mussten sie ihre beiden Hunde abgeben, weil das Haus und der Garten anscheinend zu klein wären.

Ich mag das nicht mehr lesen. Es regt mich auf und ärgert mich. Es geht mir auf den Zeiger. Ich habe es in der Hand, was in meiner Timeline erscheint und das musste weg. Ich mag die Leute trotzdem noch, aber ich ertrage ihre Posts einfach nicht.

Das war der erste Schritt in Sachen Selbstschutz. Mit Facebook fing es an und in der realen Welt geht es weiter. Auch hier werde ich Ausmisten, was mir nicht guttut. Alles was nicht mit meinen Werten und meinem Wohlbefinden vereinbar ist, wird so gut es geht eliminiert. In den Bereichen, wo ich es nicht komplett eliminieren kann, werde ich auf gesunden Durchzug schalten. Ich hoffe, ich schaffe das und lasse den ganzen Irrsinn nicht mehr so nah an mich heran.Es ist nicht so, dass ich die Leute, die mich nerven nicht mögen würde. Ich mag sie – teilweise sogar sehr gerne – aber mich selbst mag ich mehr!

Alles Humbug?

Ich halte mich durchaus für einen spirituellen Menschen. Ich glaube daran, dass die materielle Welt in der wir leben, nicht alles ist. Ich bin mir sicher, dass es noch eine andere Welt gibt. Jedoch bin ich durchaus auch skeptisch gegenüber Wahrsagern, Kartenlegern, Tierkommunikatoren, Jenseitsmedien.

Ich glaube daran, dass es Menschen gibt, die bestimmte Gaben haben. Die “Geister” sehen oder fühlen können, die einen Blick in die Zukunft erhaschen, die sich in Tiere einfühlen und erkennen können, was den Tieren fehlt. Diejenigen, die das wirklich richtig gut können, sind jedoch so selten, wie andere Ausnahmetalente. Nicht jeder, der gerne Fußball spielt, wird ein Profikicker und auch die sind nicht immer erfolgreich. Genauso verhält es sich mit den Wahrsagern und Co. So manches Medium bewegt sich – um beim Fußballvergleich zu bleiben – eher auf Gerümpelturnier-Niveau anstatt Nationalspieler-Ebene.

Letzte Woche lies mir ein Medium von einer ihr unbekannten Seele ausrichten, dass ich mir 100% selbst vertrauen soll. An sich eine schöne Botschaft, aber mir fiele jetzt spontan keine Seele ein, die mir das geschickt haben könnte. Alle Verstorbenen, die ich kenne, hätten sich anders geäußert. Es hört sich nicht nach ihnen an. Wenn mir jemand ausrichten lassen hätte “Hey Schätzle, besinn Dich wieder mehr auf Dich selbst”, dann hätte ich eindeutig gewußt, dass das von meiner besten Freundin kommt. Wenn das Medium mir ausgerichtet hätte, dass ich “Mein Licht nicht unter den Scheffel stellen und ein Glas Most trinken solle”, dann hätte ich auch eindeutig gewusst, welche Seele das ist. So aber glaube ich es nicht. Es fühlt sich nicht wahr für mich an.

Eine weitere Mitteilung einer Tierkommunikatorin fühlt sich auch nicht glaubwürdig an. Sie ließ mir ausrichten, dass meine verstorbene Katze nun ein Kolibri wäre und das Fliegen genießen würde. Wenn es so wäre, würde ich mich wirklich für sie freuen, aber mein Bauchgefühl sagt mir sehr deutlich “WasnSchmarrn”. Das ist jetzt vielleicht hart, aber genau das, was ich dazu empfinde.

Ich kam zu diesen “Informationenen”, weil ich nach dem Tod meiner geliebten Katze in einer Facebook Gruppe war, wo sich trauernde Menschen gegenseitig Trost spenden. An sich eine schöne Idee, jedoch auch ein Sammelbecken für Jenseitskontakte und Tierkommunikatoren.

Ich glaube nicht, dass die Medien mich absichtlich verarschen wollen. Ich bin überzeugt, dass sie selbst an das glauben, was sie tun und sich als Sprachrohr der Seelen betrachten. Es sind keine Betrüger. Sie glauben daran. Ich jedoch nicht. Ich habe mir die Freiheit genommen, denn “Botschaftern” offen und ehrlich zu sagen, dass ich mit dem Übermittelten nichts anfangen kann und dass es sich für mich nicht authentisch anfühlt. Als Antwort bekam ich, dass die Nachrichten durchaus schlüssig wären und in meinem Inneren schrie es wieder ganz laut “WasnSchmarrn!” Ich bin jetzt aus der Gruppe ausgetreten und es geht mir sehr gut damit. Die Trauer um meinen Liebling hält an und durchläuft die üblichen Phasen des Trauerns. Das gehört leider zum Leben dazu und da muss man durch. Oder wie es der Pfarrer auf der Beerdigung meines Vaters formulierte: es gibt eine Zeit des Weinens und eine Zeit des Lachens…

Eine Religion, die mir gefallen könnte

die indische Volksgruppe der Bisnhoi hat 29 Gebote, die ich größtenteils einhalten könnte. Ich habe jedes Gebot mit meiner Anmerkung versehen:

1 Großmütige und achtungsvolle Beziehung zwischen Frau und Mann

Yeap! Das hört sich doch erfrischend nicht patriarchisch an.

2. Töte niemals ein Tier, egal wie klein es ist!

Jajajajajaja!

3. Iß niemals Fleisch!

Das kann ich auch nur gutheißen!

4. Schafe und Ziegen nicht als Haustiere halten, da sie irgendwann geschlachtet werden [müssen]!

Das kann ich so nicht unterschreiben. Freunde von mir haben Schafe und Ziegen auf einem Lebenshof und es sind dort Familienmitglieder. Das geht also durchaus. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dieses Gebot richtig übersetzt wurde. In anderen Quellen heißt es, dass man Schafen und Ziegen Unterschlupf gewähren soll um sie vor dem Schlachten zu schützen. Das ergibt mehr Sinn.

5. Kastriere nicht einen Bullen, da er dir neues Leben schenkt!

Mhm… mit dem Kastrierten von domestizierten Tieren ist das so eine Sache. Wer mal gesehen hat, wie unkastrierte Katzen in einer Streuner-Kolonie dahin vegetieren müssen, der erkennt eindeutig die Vorteile einer Kastrationsaktion von Tierschützern. Wie das bei Rindern ausschauen würde, wenn sie nicht mehr vom Menschen missbraucht und getötet werden würden, kann ich offen gesagt nicht sagen.

6. Sei immer zufrieden!

Das ist zwar wünschenswert, aber nicht immer so einfach umzusetzen in unserer hektischen Gesellschaft.

7. Denke, bevor du sprichst!

Wohl wahr, aber auch nicht immer so einfach.

8. Habe Verständnis, zu vergeben!

Ja, dem stimme ich zu.

9. Stiehl nicht!

Auch das kann ich so stehen lassen.

10. Lüge nicht!

Ebenfalls wünschenswert, doch auch herausfordernd. Wie oft lügen wir um andere scheinbar zu „schützen“? Eigentlich ziemlich blöd. Dann lieber nichts sagen, aber ist etwas verschweigen nicht auch eine Lüge? Ich konnte den Exfreund einer Freundin absolut nicht leiden und feierte es innerlich, als sie sich endlich von ihm trennte. Hätte ich was sagen sollen? Es wäre zwar die Wahrheit gewesen, dass ich fand, dass er ihr nicht guttut, aber hätte es etwas gebracht das zu sagen, oder musste sie es selbst herausfinden? Schwierig. Zustimmen tue ich dem Gebot aber ganz sicher in Fällen von offensichtlich lächerlichen Lügen. Wenn zum Beispiel eine ganze Familie bei der Hochzeit über die sichtbar schwangere Braut lügt „Nein, Ute ist nicht schwanger, sie hat nur etwas zugenommen“…und zwei Monate später kommt das Kind. Oder wenn jemand behauptet, dass er sich keinen Hund angeschafft hätte, sondern dass das Tier nur zur Urlaubsbetreuung bei ihm wäre, obwohl jeder wusste, dass er den Rüden bei einem Züchter gekauft hatte. Doch was ist mit den sogenannten „Notlügen“? Wahrscheinlich wäre es echt besser, wenn man auch die unterlassen würde.

11. Kritisiere nicht ohne Grund!

Ja, da ist was dran.

12. Entsage Habgier, Egoismus, Zorn und Ärger!

Mhm.. bei Habgier, Egoismus und Ärger stimme ich zu, aber manchmal – so finde ich – schadet es nicht, zornig zu sein, solange es nicht ausartet. Ein reinigendes Gewitter ist manchmal vielleicht durchaus nötig. Aber eventuell ist es bei der Bishnoi-Lebensweise nicht mehr notwendig Zorn zu empfinden.

13. Vergleiche nicht andere mit dir!

Oh ja, das ist so wahr. Wieviel Leid und geringes Selbstwertgefühl würde ich mir selbst ersparen, wenn ich mich nicht immer mit anderen vergleichen würde!

14. Bete dreimal jeden Tag!

Tja, das schadet sicher nicht.

15. Das Lob Gottes jeden Tag erwecken!

Kann ich „Gott“ durch „Einhorn“ ersetzen? Es gibt keine empirischen Studien, die beweisen, dass Gott kein Einhorn ist, allerdings auch keine die beweisen, dass Gott ein Einhorn ist – also kann Gott Alles sein.

16. Verwende nur Brennmaterial wie Kokosnuß-Schale, geklärte Butter, Dung!

Butter fällt als Veganerin auf jeden Fall weg.

17. Jede mondlose Nacht fasten!

Zu jedem Neumond zu fasten ist bestimmt ein guter Rat. Das könnte man mal ausprobieren.

18. Innere und äußere Reinheit

Yeap!

19. Bade jeden Tag!

Das könnte den Wasserverbrauch etwas in die Höhe treiben.

20. Nur Nahrung zu sich nehmen, die von irgendjemandem zubereitet wurde, der Bishnoi-Anhänger ist!

Das wird hier in der süddeutschen Provinz etwas schwierig, aber ich verstehe durchaus die Absicht dahinter.

21. Vor dem Gebrauch befreie Milch, Wasser und Tierdung (Brennstoff) von allen lebenden Wesen!

Milch fällt als Veganerin wieder weg.

22. Habe Mitgefühl mit allem, was lebt!

Das ist ein wunderschönes Gebot!

23. Fälle niemals einen Baum, beschneide keinen grünenden Baum!

Das fände ich auch total gut.

24. Kein Opium rauchen!

Das hatte ich nicht vor.

25. Keinen Tabak rauchen, gleich [in] welcher Form!

Das hatte ich ebenfalls nicht vor.

26. Keinen Alkohol trinken!

Nee, das kann ich echt nicht versprechen!

27. Keine blauen Kleider tragen!

Puh, vielleicht hat die Farbe blau bei den Bishnoi eine negative Bedeutung. Ansonsten habe ich einige blauen Kleider, die ich echt gerne trage. Es könnte aber auch wieder ein Übersetzungsfehler sein.

28. Kein Kontakt zu neu gewordenen Müttern und Neugeborenen bis 30 Tage!

Dieses Gebot ist vielleicht aus hygienischen Gründen entstanden um die Säuglingssterblichkeit und die hohe Mortalitätsrate der Mütter (z.B. Kindbettfieber) zu eliminieren.

29. Während der Menstruation dürfen Frauen fünf Tage nicht arbeiten!

Hey, das wäre echt super!

Alles in Allem ist es eine Religion, die ich sehr bewundere und deren Gebote zu einem Großteil erstrebenswert sind. Von allen Religionen, die ich kenne, ist es bisher diejenige, die mir am Meisten zusagt. Der ebenfalls indische Jainismus spricht mich im Hinblick auf Tierschutz und Tierrechte genauso an, ist mir persönlich etwas zu asketisch gelagert.  Der Jainismus ist auf Platz zwei meiner “Lieblingsreligionen”, gleich hinter der Anschauung der Bishnoi.

Wer weitere Religionen kennt, die auf Gewaltlosigkeit ausgerichtet sind, Gleichberechtigung von Frau und Mann und allen Tieren (zu denen wir ja auch gehören) beinhalten und wo die Natur geehrt wird, bitte Info an mich. Das würde mich sehr interessieren.