Kann man das „Ausgehen“ verlernen?

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letzten Samstag war ich mit einer Freundin in einem Club tanzen. Vorher war ich schon ewige Zeiten nicht mehr in einem Club gewesen. Es war lustig, schön mal wieder zu tanzen und ich war in netter Gesellschaft. Doch es fühlte sich auch ungewohnt und fremd an. Kann man das Weggehen verlernen und muss es erst wieder langsam lernen?  Oder ist es wie Fahrradfahren, man verlernt es nie richtig, braucht aber erst wieder eine Weile, bis man souverän darauf fährt?  Ich werde es herausfinden, wenn ich wieder öfter aus gehe.

Zitronenkuchen

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um es gleich vorweg zu nehmen: backen gehört nicht gerade zu meinen Talenten. Heute habe ich einen Dinkelzitronenkuchen mit einer Backmischung von Eser gebacken. Erhältlich ist die Backmischung in den Rossmann Drogeriemärkten.

Ok, ich gebe zu, die Glasur ist jetzt etwas unschön aufgetragen, aber der gute Wille zählt!

Leidenschaften

gehäuft lese ich bei anderen Bloggern und auf Facebook dass man seinen Leidenschaften folgen solle.

Ich mag das Wort Leidenschaft nicht besonders. Es enthält die Wörter Leiden und Schaffen. Das hat für mich nichts Positives.

Ich bevorzuge den Begriff Begeisterung. Ich möchte von dem leben, was mich begeistert.

Eine Leidenschaft kann einen auch komplett verzehren und ausbrennen – eine Begeisterung nicht.

Auch negative Empfindungen wie Eifersucht und Hass sind Leidenschaften.

Be-geister-ung im Sinne von Beseelung ist mir viel lieber als etwas, dass mir Leiden ver-schafft.

Alternative Lebensgemeinschaft

manchmal liebäugle ich schon damit, mit Gleichgesinnten eine Wohngemeinschaft zu gründen, Permakultur zu betreiben und uns gegenseitig von den jeweiligen Talenten Aller zu ernähren.

Doch wo Gleichgesinnte finden? Viele Menschen sind mir „zu spleenig“. Zum Beispiel sollten es keine religiösen Fanatiker sein. Mit einem gemäßigten Glauben käme ich klar. Es sollten natürlich Veganer sein, aber auch wieder nicht diese „kein Alkohol / kein Kaffee / keine Süssigkeiten etc“ Fraktion. Ab und zu ein Bierchen zu trinken oder eine Bowle, das schadet mir nicht.

Etwas esoterisch angehaucht ist ok, aber nur Leute um mich rum, die sich täglich in Trance trommeln, Mandalas malen und Ohm singen, würde mir ganz schnell auf den Zeiger gehen.

Betschwestern und Strickliseln sind auch nicht mein Ding und in Sack und Asche muss ich auch nicht herumlaufen. Ich mag es mich schön zu kleiden und ich mag auch Schmuck sehr gerne. Ich muss nicht 20 Jahre lang die gleiche Jeans tragen.

Ich bin durchaus offen für Vieles, aber alles was dogmatisch gehandhabt wird, ist für mich – die pragmatisch Veranlagte – sehr anstrengend.

Ich fürchte, mein Traum vom Haus am See (kleine Hommage an Peter Fox) wird noch etwas warten müssen. Bis jetzt kenne ich kaum Menschen, mit denen ich in so einer Gemeinschaft dauerhaft leben könnte. Doch ich gebe ihn nicht auf diesen Traum von einem Haus abseits an einem kleinen Weiher mit viel Land und nah an einem Wäldchen. Wo wir alle ungestört leben und arbeiten können. Wo die Tiere frei herumtollen können, wo sich keiner dran stört, dass „Unkraut“ wächst. Ein kleines Paradies!

Kleinanzeigen

ich lese sehr gerne Kleinanzeigen. Heute möchte ich Euch meine „Ausbeute“, der interessantesten, skurrilsten und abgefahrenen Anzeigen vorstellen , die ich heute finden konnte:

Samen unserer Ahnen einsäen, um zukünftige Gärten der Göttin zu füllen. Stromloses Anwesen in Alleinlage freut sich, sich mit engagierten Herzen und Händen zu füllen.

Wer schenkt uns einen Bauernhof oder vermietet an uns für’n Appel und’n Ei?

Du bist eine sinnliche, herzliche, ordentliche Frau mit Stiel, bis 40, schlank, tolerant, leidenschaftlich und lebensfroh, denkst nachhaltig und ökologisch, hast Lust auf eine Kuschel Kommune?

Ich lasse das jetzt einfach mal unkommentiert so wirken.

 

veganer „Käse“

den besten veganen Streukäse, den ich bis jetzt gefunden habe, ist der von Veganic und der beste Scheibenkäse der von Vio.

Nicht ganz so mein Geschmack ist der Wilmersburger. Er ist ok, aber im Vergleich nicht so gut wie Veganic und Vio. Das ist natürlich nur mein ganz persönliches, subjektives Empfinden. Ich kenne auch viele Leute, die auf den Wilmersburger schwören.

Egal ob Lasagne oder Pizza oder überbackene Gemüseaufläufe gelingen mir mit dem Veganic Streukäse am besten.

Auch absolut genial ist der Daija „Käse“, der sogar „Fäden“ zieht. Er ist aber auch sehr hochpreisig.

Alle anderen sind preislich recht günstig, vor allem wenn man den großen Vorratspack wählt.

Trotzdem sind auch die günstigen veganen „Käsesorte“ noch viel teurer als „richtiger“ Käse, der durch so viel Tierleid „produziert“ wird. Wann gibt es endlich Subventionen auf vegane Produkte, anstatt für Milchprodukte? Wenn das der Fall sein wird, sind wir schon einen gigantischen Schritt weiter!

Tönnies, Rügenwalder, Vion…

die ganzen Fleischkonzerne fangen an, vegetarische und vegane Produkte auf den Markt zu werfen.

Das ist für mich ein biß(ßßß jawohl :-D)chen zwiespältig. Einerseits finde ich prinzipiell alles gut, was die Menschen abhält Fleisch zu essen, weil all dies Tierleid vermeidet. Jedoch traue ich andererseits Fleischkonzernen keinen Millimeter über den Weg.

Ich persönlich boykottiere alles von diesen Firmen und kaufe gezielt nur bei Herstellern, von denen ich sicher weiß, dass sie nicht zu diesen einschlägigen Firmen gehören.

Viele Veganer, die ich kenne, boykottieren zum Beispiel die Produkte von „lebe gesund“, weil sie zu einer religiösen Vereinigung gehören. Damit habe ich gänzlich und überhaupt keine Probleme. Die Produkte sind lecker, rein vegan, bio und an was die Leute dort glauben ist alleinig deren Angelegenheit und geht mich nicht das Geringste an. Sie missionieren nicht und behelligen mich nicht, alles prima und bestens. Jederzeit kaufe ich gerne dort ein. Jedoch kaufe ich kein „veganes Grillpaket“ wenn ich als Hersteller Vion erkenne… aber schlauerweise ist das nicht mehr so einfach identifizierbar. Früher stand eindeutig Vion als Hersteller hinten drauf, aber seit geraumer Zeit nicht mehr.

Wie gesagt, einerseits finde ich es gut, dass all diese Fleischfirmen auf den veganen Zug aufspringen, weil es wohl ein Zukunftsmarkt zu werden scheint, aber ich traue Menschen nicht über den Weg, die keine Skrupel haben, einen Großteil ihres Geldes mit dem Leid von Tieren zu verdienen.