Strähnchen

das bin ich, ungeschminkt und kurz nach dem Aufstehen:

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wie schon erwähnt, habe ich zu dunkle Haare, die etwas Aufhellung vertragen könnten.

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Deshalb habe ich diesen Strähnchenkamm bei DM und die den Sanotint Aufheller im Reformhaus gekauft.IMG_5657

und habe mir damit Strähnchen gemacht:

 

 

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Hier seht Ihr das Ergebnis:IMG_5662

Es sind nicht wirklich richtige Strähnen geworden, aber die Haare sind deutlich heller. Meine Furcht, dass ich heute Abend ausschaue wie ein Streifenhörnchen, war unbegründet 😀

Mit etwas Farbe im Gesicht sehe ich auch gleich viel besser aus.

 

 

 

vegane Birkenstock

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Jahrelang habe ich mich erfolgreich gegen Gesundheitsschlappen gewehrt. Jedoch riet mir mein Orthopäde dringend dazu aufgrund einer Sehnenentzündung und wegen meines Hallux Walgus.

Ich suchte zuerst bei rein veganen Firmen nach ähnlichen Modellen, jedoch gefiel mir rein optisch keines. Die pinkfarbenen Birki`s gefielen mir noch am besten. Sie sind bequem und optisch ok.

Stylische, vegane Gesundheitsschuhe – auch zum Beispiel Pumps mit Fußbett sind eine echte Marktlücke. Als noch junger Mensch hat man die Auswahl zwischen umgangssprachlich sogenannten „Jesuslatschen“ und „Omatretern“, die auch älteren Frauen sehr oft nicht gefallen. DAS wäre doch eine gute Geschäftsidee. Richtig coole Gesundheitsschuhe für Veganer mit Fußproblemen.

Selbst ist die Frau – Friseur-freies Leben

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Am Dienstag habe ich wieder meine Haare selber getönt mit Sanotint dunkelblond. Leider sind sie eher dunkelbraun geworden. Es sieht zwar auch nicht schlecht aus, aber für meinen Geschmack sind sie einen Ticken zu dunkel. Deshalb werde ich sie heute mit ein paar helleren Strähnen aufhellen. Das Ergebnis werde ich demnächst hier posten. Ich hoffe, ich kann heute Abend noch aus dem Haus, zumindest ohne Mütze…

Scharf-S

eine liebe Freundin wies mich heute darauf hin, dass ich im letzten Post Rosenkohlröschen mit ß geschrieben hatte, anstatt mit s. Schaut das nicht auch ziemlich komisch und seltsam aus, wenn man Rosenkohlröschen schreibt? Ich finde Rosenkohlrößchen schaut viel besser aus! Auch wenn es dadurch zum kleinen Rosenkohlpferdchen mutiert.

Ich mag das ß so gerne und ich finde es wird diskriminiert. Viel zu oft wird es durch das ss verdrängt. Hat die Geschichte uns nicht gelehrt, dass ss nicht gut ist?

Das ß ist selten und wird derzeit nur in der deutschen Sprache verwendet.

Ich habe mal wo gelesen, daß es vermutlich gotischen Ursprungs ist. Ich mag auch gotische Bauten voll gerne. Es ist mein Lieblingsbaustil bei sakralen Gebäuden. Keine überladene Barockkirche kann je den mystischen Charme einer gotischen Kirche verströmen.

Das ß ist ein sehr schönes Zeichen und ich finde, es sollte viel öfter verwendet werden. Deshalb werdet ihr hier immer wieder mal ein Wort mit ß vorfinden, wo die neue Rechtschreibreform eigentlich ss vorschreiben würde – oder einfach, wie bei Rosenkohlrößchen, weil es mir persönlich so viel besser gefällt. Ich mochte starre Regeln noch nie, deshalb werde ich das ß hier nicht diskriminieren, sondern es darf sich hier frei entfalten und sich austoben.

Nicht mehr Derselbe

Dieselbe Bekannte, die mir vor einigen Tagen erzählte, dass „der Jens seine Karriere total versaut“ hätte, erzählte mir auch, dass ein Mann, den ich auch flüchtig kenne sich so stark negativ verändert hätte.

Sie sagte „Der Herr Schmidt, der hat sich total verändert, seit er vom Bus überrollt wurde. Als der aus dem Krankenhaus nach Hause kam, war der einfach nimmer derselbe. Er hatte sich total verändert, aber nicht zu seinem Vorteil“.

Ich fragte noch naiv „wie vom Bus überrollt?“ „Der kam unter die Räder und seither ist der so komisch“.

Ich kenne den Mann als netten, höflichen Menschen. Er fiel mir noch nie negativ auf.

Ich vermute, der gute Mann hat nach seinem Unfall sein Leben überdacht und andere Prioritäten gesetzt. Das ist das, was der Bekannten Angst macht. Sowohl Jens als auch Herr Schmidt haben es gewagt, aus den gewohnten Bahnen aus zu brechen. Sie haben sich meiner Meinung nach beide ganz sicher nicht negativ entwickelt, sondern äußerst positiv. Die Welt braucht mehr Jenses und Herr Schmidts und weniger der Sorte, wie diese „Bekannte“.