Science Fiction

Gerade lag ich im Garten und schaute die Sterne an. Dabei habe ich zufällig die ISS vorbeifliegen sehen.

Ich liebe Science Fiction. Egal ob Star Trek, Star Wars, MIB, Zurück in die Zukunft, die Zeitmaschine, Bill und Ted`s verrückte Reise durch die Zeit, Paul, ET, Cloud Atlas, Star Gate, Avatar, Matrix, Iron Man, Divergent, Avengers, Tribute von Panem, District 9, X-Men, Logan`s Run (Flucht ins 21. Jahrhundert), die Insel, der Tag an dem die Erde still stand und viele andere, die mir gerade nicht einfallen – ich mag das sehr gerne. All das fasziniert mich.

Ich bin mir sicher, dass wir nicht alleine im Weltall sind – das wäre ziemlich unrealistisch. Doch glaube ich, dass sie uns nur beobachten, bis wir uns weiterentwickelt haben. Vorher dürfen sie nicht in unsere natürliche Entwicklung eingreifen. Das würde gegen die oberste Direktive verstoßen. Doch was, wenn wir uns selber zerstören und darauf läuft es gerade hinaus? Greifen sie dann doch ein, so wie in der Neuverfilmung von „der Tag an dem die Erde still stand“? Ich hoffe es. Oder wir hören selbst mit der Zerstörung auf… das wäre noch besser.

 

 

Weichei

In den letzten Tagen habe ich erkannt, dass ich ein richtiges Weichei bin.

Ich wollte mehr für die Tierrechte tun, als nur keine tierischen Produkte konsumieren. Ok, ich habe noch Patenschaften für Gnadenhoftiere, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, dass ich mehr machen müsste.

Ich traf mich mit Aktivisten für Tierrechte. Mein größter Respekt für diese Menschen. Sie setzen sich ein für ein Verbot von Fangnetzen für Vögel rund um`s Mittelmeer, für eine Abschaffung von Tierversuchen für die Medizin, sie streben ein gesetzliches Verbot von Massentierhaltung an, das Verhindern von Welpenhandel etcetcetc. Alles sehr wichtige und erstrebenswerte Ziele.

Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, der ich leider nicht gewachsen bin. Noch nicht. Es geht mir an die Nieren, wenn ich auch nur von grausamen Schilderungen von Tiermisshandlungen oder Tötungen höre.

Wenn ich einen Bericht lese über die Abschlachtung von Delphinen, oder das Fangen von unseren heimischen Vögeln, die im Süden überwintern wollen und dann leider nicht mehr zurück kehren können, weil sie gefangen und gegessen wurden, oder wenn ich etwas über Trophäen-Jäger lese, wie über diesen Zahnarzt, der den wundervollen Löwen Cecil getötet hat, dann bereitet mir das körperliche Schmerzen. Es tut mir weh. Ich bin dafür zu nah am Wasser gebaut. Es geht mir an die Nieren. Ich bin zu schwach, um eine Aktivistin zu sein. Das muss ich im Moment so akzeptieren. Ich bewundere aber alle, die sich intensiv einsetzen und die Kraft dazu haben, egal ob sie dafür angefeindet werden. So wie der Graslutscher oder Bär Läsker, oder die Arbeit der Aktiven von Tierrechtsgruppen wie PETA, Vier Pfoten, ARIWA, Menschen für Tierrechte oder Animal Equality oder auch Tierschutzorganisationen wie Siebenkatzenleben oder ProDogRomania etcetcetc. Mein größter Respekt für deren Arbeit. Ich bekennender Hasenfuß muss mich auf finanzielle Hilfe beschränken, aber auch das trägt – zumindest zu einem kleinen Teil – zur Unterstützung bei.

Was ist kindgerecht?

Ich hatte in meinem weiteren Umfeld das Erlebnis, dass ein kleines Mädchen seine Mutter gefragt hatte, wo das Fleisch her kommt und die Mutter sagte, das würde dem Schwein rausgeschnitten werden, dann wird es wieder zugenäht und es verheilt wieder, wie wenn sich das Kind das Knie aufschürft.

Was würde ich einem Kind in dem Fall sagen? Ich habe keine Ahnung! Ich habe kaum Erfahrung mit Kindern, trotzdem ließ mich das Thema nicht mehr los. Ich fing an zu malen. Tierbilder – sehr kindlich-naiv gezeichnet (besser kann ich es nicht) und schrieb auf, was mir zu dem jeweiligen Tier einfiel. Ich arbeitete mehrere Stunden daran. Es machte mir sehr große Freude, die Tiere zu zeichnen und ich vergaß dabei komplett die Zeit und zeichnete bis spät in die Nacht hinein und schrieb kleine Tafeln dazu, was mit den Tieren „gemacht“ wird, wofür sie „produziert“ werden.

Jedoch war ich unsicher, weil ich wie erwähnt wirklich keine Ahnung von Kindern habe. Ich schickte meine „Entwürfe“deshalb  einer Freundin und deren beinahe 14jähriger Tochter und fragte sie nach ihrer Meinung. Sie sagten mir lieb und nett „nee Margit, das ist zu krass für ein Kind, das kannste nicht bringen“. Damit hatte ich die gewünschte Antwort auf meine Frage. Konstruktive Kritik nach der ich gefragt hatte.

Vor allem die Meinung der Tochter schätze ich in dem Fall sehr. Sie ist an der Schwelle zum Erwachsen werden und kann sich noch gut in ein Kind hinein versetzen und wenn sie sagt, das ist zu schwer verdauliche Kost für ein Kind, dann nehme ich das ernst. Sie weiss doch am allerbesten, was gut für ein Kind ist und was nicht. Viel besser, als es ein erwachsener Mensch, der seine Kindheit schon lange hinter sich hat, je sagen könnte.

Trotzdem weiss ich noch immer nicht, was man einem Kind antworten könnte, das eine Frage wie in oben erwähntem Beispiel stellt, Die Wahrheit Kind-gerecht rüberbringen ist gar nicht so einfach, aber lügen finde ich auch nicht gut. Was wäre ein geeigneter Mittelweg? Vielleicht spielerisch als Geschichte? Es gibt so etwas Ähnliches schon in Form von – meiner Meinung nach – sehr guten Kinderbüchern, wie zum Beispiel “ Schweinchen Hugo reißt aus“, „Karl Klops der kuhle Kuhheld“ oder „Warum wir keine Tiere essen“.

Jedenfalls war es dazu gut, dass ich mal wieder was Kreatives gemacht habe und ich finde die Zeichnungen sind gar nicht sooo schlecht geworden, für den ersten Versuch nach sehr langer Zeit.

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Kühe die Party machen

Ich las heute einen Artikel, in dem berichtet wurde, dass eine Kuhherde die halbe Nacht fröhlich muhte. Die Anwohner riefen die Polizei wegen Ruhestörung und die Polizisten machten sich auf die Suche nach der Landwirtin, der die Weide mit den Kühen gehörte.

Sie fanden sie auch und die Bäuerin erzählte, die Kühe wären für ein paar Tage getrennt gewesen und jetzt wieder zusammen und deswegen würden sie sich so freuen.

Die Kühe feierten noch ausgelassen die ganze Nacht.

Ich fand die Meldung echt cool und stellte mir die fröhlich muhenden und feiernden Kühe vor – eine sehr schöne Vorstellung. Ich hätte die Kuhparty gerne live gesehen.

Zitat des Tages

Heute möchte ich Forrest Gump zitieren… nein, das Leben ist keine Pralinenschachtel,  aber „Dumm ist, wer Dummes tut“.

Eingefallen ist mir dieses Zitat gerade wieder, als ich einen Post einer Bloggerin las, die darüber schrieb, dass ihr 4jähriger Neffe mit Down Syndrom von erwachsenen Menschen oft abfällige Blicke zugeworfen bekommt und Getuschel etc.

Wir leben im 21ten Jahrhundert! Der Junge sah auf den Bildern, die ebenfalls gepostet wurden, voll süss aus. Ein glücklicher kleiner Junge. Was ist so schlimm daran, dass er ein Chromosom mehr hat.

Mir persönlich sind Menschen mit einem Chromosom mehr lieber als Menschen ohne Herz und Verstand!

vegan zu leben ist ja so teuer

Höre ich immer wieder mal.

Ja, wenn man sich ausschließlich von Fleischersatzprodukten, gekaufter Pflanzenmilch und Käseersatz ernähren würde, dann stimme ich dem zu. Das wird richtig teuer.

Es gibt aber natürlich auch nichts mehr anderes, was man sonst essen könnte – ausser dem berühmten Gras / Stroh natürlich. Es gibt ja keinen Brokkoli, keinen Blumenkohl, keine Erbsen, Bohnen, Mais, Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Quinoa, Pastinaken, Möhren, Rettiche, Radieschen, Reis, Nudeln, Tomaten, Beeren, Nüsse, Salate, Pfirsiche, Pflaumen, Trauben, Zwetschgen, Auberginen, Artischocken, Gurken, Linsen, Rosenkohl… und das sind jetzt nur die paar Sachen, die ich am allerliebsten esse. Ich bin zu Beispiel kein großer Fan von Grünkohl oder Sauerkraut und es gibt bestimmt noch zig Gemüse- und Obstsorten, die ich gar nicht kenne.

Gemüse ist jetzt wirklich nicht so teuer. Unsere B 12 Tabletten kosten pro Monat ungefähr 6€.

Ja klar, ab und an ist uns nach Pizza und das ist dann teurer als eine „Normale“ und auch ein veganes Restaurant ist etwas hochpreisiger. Doch das „gönnen“ wir uns ja nicht täglich.

Zur Zeit ist Beeren Zeit und ich esse sie, solange es sie gibt. Wenn man z.B. Erdbeeren selber auf dem Feld pflückt, sind sie günstiger als im Supermarkt gekauft. Pflanzenmilch und Smoothies kann man mit einem guten Mixer auch leicht selber machen. Selbst Fleischersatzprodukte kann man  günstiger herstellen, wenn man sie nicht als fertige Convenience Produkte kauft, die nur noch in der Pfanne angebraten werden müssen, sondern wenn man Seitan oder Sojastücke selber einweicht und würzt und paniert.

Wir pflanzen zum Beispiel Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin und Petersilie selber an. Ein Strauch Brombeeren wächst auch in unserem Garten, der bald abgeerntet werden kann.

Ich will noch mehr anbauen und hab mir auch schon Samen gekauft. Bienenblumen werden im Vorgarten gepflanzt. Ein kleiner Gemüsegarten wird nächstes Jahr angelegt werden. Dann sind wir den Sommer über ein Stück weit autark.

Es muss also nicht teuer sein. Man kann sich auch günstig ernähren.

 

 

Ist Muttermilch von veganen Müttern eigentlich vegan?

Diese Frage wurde mir heute tatsächlich gestellt.

Selbstverständlich ist sie das. Es ist sogar hervorragend, wenn die Kinder gestillt werden. Kuhmilch ist auch nicht schlecht, aber eben für Kälber bestimmt und nicht für den menschlichen Verzehr.

Gestern haben wir eine Freundin besucht, die vor 3 Monaten ein Baby bekam. Sie erzählte von einer Bekannten, die so viel Milch gab, dass sie die überschüssige Milch einfach zum Backen genommen hat. Sie hat nur den Fehler gemacht  zu erzählen, dass der Kuchen mit Menschenmilch gebacken wurde (übrigens ist die Mutter keine Veganerin).  Auf einmal war der Kuchen bäh, aber aus Kuhmilch lecker????

Wenn jemand zum Beispiel auf einem Bauerhof oder einer Alm leben würde und ein paar Kühe hätte mit Kälbern und wenn die Kälber satt wären, würde sich der Bauer oder die Bäuerin noch etwas von der überschüssigen Milch nehmen, die die Kuh noch übrig hat, dann wäre das für mein ethisches Verständnis vollkommen ok. Genauso wär es für mich in Ordnung, wenn jemand nur Fleisch essen würde und die Häute für Gebrauchsgegenstände verwenden würde, wenn es sich um Tiere handeln würde, die eines natürlichen Todes starben. Es käme zwar für mich selber nicht in Frage, aber wenn das jemand so machen würde, fände ich es ok. Wenn jemand erst seit kurzem Veganer ist und noch teure Lederschuhe oder Ähnliches hat und diese noch „aufbraucht“, dann finde ich das auch nicht verwerflich. Die Sachen wegzuwerfen wäre schlimmer. Sie an Bedürftige spenden eine weitere Option.

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Ideologisch beeinflussen

Heute hörte ich den Vorwurf, dass Veganer ihre Kinder ideologisch beeinflussen würden. Natürlich tun sie das. Doch Derjenige, der sagt, „diese Veganer tragen kein Stück zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren bei. Nur weil ein paar Leute auf den Konsum tierischer Produkte verzichten, wird kein einziges Tier weniger geschlachtet.“ beeinflusst seine Kinder doch ganz genauso.

Überhaupt beeinflussen Eltern ihre Kinder immer. Egal in welcher Art und Weise. Ob das jetzt eine Glaubensgemeinschaft ist, eine gesellschaftliche Weltanschauung, eine Ideologie, politische Ansichten, oder welcher Fußballclub der Bessere ist. Jeder der Kinder hat, beeinflusst sie, zumindest zu einem bestimmten Grad.