
Mitte der Woche las ich den Gastbeitrag Kraft der Gedanken des von mir sehr geschätzten Bloggers Norman von Vernuenftig-Leben . Ich bin schon sehr auf Teil 2, 3 und 4 gespannt.
Genau an dem Tag, als ich den Post las, bekam ich auf Facebook einen sehr negativen Kommentar zu meiner Foto Homepage Animalischgut, wo ich Werbung für meine neue Idee der Blogografie gemacht hatte.
Vermutlich hatte ich diesen Kommentar durch meine eigenen Selbstzweifel angezogen. Gedanken, die sich in mir zu einer negativen Wolke manifestiert hatten und damit Gleiches anzogen. Ich hatte den Gedankenvogel gefüttert „Nicht gut genug zu sein“.
In letzter Zeit bekam ich recht viel „Gegenwind“. Hauptsächlich zu meiner veganen Lebensweise.
Vielleicht sollte ich daraus lernen, mich nicht mehr so sehr von der Meinung anderer abhängig zu machen. Norman hat recht. Mein Harmoniebedürfnis war der Grund allen Übels. Ich wollte es mal wieder Jedem und Allen recht machen. Ich muss es aber nur mir „recht“ machen. Wenn es für mich schlüssig ist und sich gut und wahr anfühlt, dann ist es das auch.
Egal was ich auch immer schreibe, fotografiere oder zeichne. Es wird niemals allen Menschen gefallen. Es wird immer jemand geben, der gänzlich anderer Meinung ist. Das wäre ein Werk der Unmöglichkeit und das ist ja auch gut so. Ich mag umgedreht ebenfalls nicht alles, was ich lese, sehe oder höre. Allerdings käme ich nie auf die Idee, dann unter einen Link irgend etwas Gemeines zu schreiben. Ich halte es dann eher nach der Devise „Wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, sei lieber still“.
Kritik kann eine sehr gute Sache sein, einen zum Nachdenken anregen und auch vielleicht vor einem falschen Pfad warnen – wenn sie konstruktiv ist und sachlich angebracht. Wenn sie jedoch nur beleidigend und destruktiv ist, dann kann man das gerne ignorieren.
Ich lerne mehr und mehr, mich von den Meinungen anderer frei zu machen und „Mein Ding“ durch zu ziehen. Andere gehen ihren Weg und ich den Meinen. Wenn ich jetzt noch lerne, Angriffe nicht zu persönlich zu nehmen und meinen Nutzen daraus zu ziehen wird alles gut, denn „all energy is a gift, regardless of how it feels“.