Die Rückkehr der Horror Dé­jà-vu`s

Vor einigen Wochen hatte ich das erste Mal ein Gefühl von „Schonmalerlebt“ verbunden mit massiver Übelkeit.

Ausgelöst wurde das Phänomen vom Anschauen einer banalen Exceltabelle. Ok, Exceltabellen sind jetzt nicht gerade meine Favoriten, aber so schlimm nun auch wieder nicht.

Das Horror Erlebnis wiederholte sich am darauffolgenden Tag, beim bloßen Gedanken an das Erlebte. Danach war mehrere Wochen Ruhe und ich hatte es eigentlich schon vergessen.

Bis gestern. Ich hatte gleich drei Erlebnisse der Horror Art. Kombiniert mit Übelkeit bis kurz vorm Erbrechen. Wieder waren die Auslöser völlig alltägliche Szenarien. Der Anblick eines Zimmers, ein Instagram Post, eine Email.

Ich machte den groben Fehler, die Symptome zu googeln. Wie immer, wenn man Krankheiten googelt, war das Ergebnis mindestens ein Gehirntumor. Besser ich regele meine Angelegenheiten gleich. Bestenfalls bin ich laut Google depressiv oder geisteskrank.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass es vermutlich einfach stressbedingt ist, weil ich gerade extrem viel um die Ohren habe.

Falls das hier jemand liest und ähnliche Erfahrungen gemacht hat, kann mir gerne schreiben, was man dagegen tun kann.

Vielleicht hat aber auch ein Zitat von Sigmund Freud hier seine Berechtigung:

Bevor Du Dir selbst Depressionen und Minderwertigkeitskomplexe diagnostizierst, stelle sicher, dass Du nicht einfach nur von Arschlöchern umgeben bist.

Ich kann es nicht mehr hören!

„Mäuse und Ratten sind Ungeziefer. Da kommt es auf eine mehr oder weniger nicht an. Die vermehren sich ja eh ins Uferlose“

Ähm ja… die Menschheit vermehrt sich auch total unkontrolliert und wir sind eigentlich von den Ressourcen her gesehen viel zu viele. Trotzdem wäre es abartig zu denken, es käme auf einen Menschen mehr oder weniger nicht an.

Überhaupt…  Ungeziefer… ein schrecklicher Begriff! Es drückt aus, dass das so betitelte Lebewesen keine Daseinsberechtigung hätte. Jedes Tier auf dieser Welt hat ein angestammtes Recht zu leben. Jede Maus, jede Ratte, jede Taube, jeder Käfer, jede Wespe – einfach alle – auch Stechmücken.

Unkraut, Ungeziefer, Mistviecher…alles Elend dieser Welt entsteht dadurch, dass Manche denken, dass sie mehr wert sind als Andere. Weisse Menschen mehr als Andersfarbige, Männer mehr als Frauen, Reiche mehr als Arme, Gläubige mehr als Nichtgläubige,Menschen mehr als Tiere, manche Tiere mehr als Andere. All diese Hierarchien haben Menschen erfunden und haben so Jahrtausende lang Leid und Schmerz verursacht. Es fängt im scheinbar „Kleinen“ an. Vielleicht kann man hier ein Sprichwort abwandeln: Wer die Maus nicht ehrt, wird vielleicht noch viele Inkarnationen vor sich haben. Unter karmischen Umständen kann durchaus auch ein Mäuseleben bevorstehen. Don`t forget: Karma is a bitch when you are a bitch!

Öfter mal die Sau raus lassen

Gestern sagte eine Freundin zu mir, dass wir öfter mal die Sau rauslassen sollten. Wie recht sie hat!

Wie heißt es doch so schön unter manchen Veganer-Kreisen: „Artgerecht ist nur die Freiheit“.

Deswegen ist es auch wider die Natur, die innere Sau immer eingesperrt zu lassen. Die muss raus!

Wir leben eh viel zu angepasst, in Normen gepresst, spaßbefreit und eingeschränkt – bis zur Unkenntlichkeit verbogen und verstellt. Es wird Zeit, dass wir alle Miteinander die Säue rauslassen und unser wahres Ich zeigen. Uns nicht mehr hinter Masken und Ängsten verstecken, sondern LEBEN, nicht vegetieren. Richtiges, intensives LEBEN.

Das geht aber nur, wenn die Sau freigelassen wird. Macht die Stalltüren auf und lasst sie raus!

Tiere dürfen nicht in die Kirche

ich schaue gerade „Hund Katze Maus“ und es kam ein Beitrag, wo ein Rettungshund von einem Priester gesegnet wurde. Der Hund wurde aber vor dem Gebäude gesegnet, weil Tiere nicht in die Kirche dürfen.

Wenn ich nicht schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten wäre, würde ich es spätestens jetzt tun. Was soll denn das bitte? Warum dürfen Tiere nicht in die Kirche?

Meine „Religion“ ehrt und schätzt alle Lebewesen gleich und schließt niemand aus. Wenn es eine Kirche gäbe, wären dort alle Mitgeschöpfe willkommen!

Fox on the run

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Gestern war ich mit Freunden auf einer Faschingsveranstaltung. Wir waren teilweise als Waldtiere verkleidet. Ich war der Fuchs. Auf dem Weg zur Bar sprach uns ein Typ an, der als Jäger verkleidet war. Er lallte, dass er uns schießen wolle. Meine Freundin sagte ihm, dass wir alle Waldtiere zusammentrommeln werden und ihn davon jagen. Aus uns unerklärlichen Gründen wollte er nichts mehr mit uns trinken, hihihihi.

Ich wünschte, die echten Waldtiere könnten tatsächlich die Jäger aus dem Wald jagen.

Wie man es sich mit mir so richtig verscheissen kann

Normalerweise bin ich ein gutmütiger und nachsichtiger Mensch. Ich lasse so manche Ticks und Macken durchgehen. Selber habe ich auch genug davon. Doch es gibt ein paar Dinge, die sollte man besser nicht machen.

Ich hatte mal eine Freundin, die hat als Model für eine Kampagne für Labortiereinstreu gearbeitet. Sie stand mit nem weißen Kittel neben dem Streu in dem ein weisses Kaninchen saß. Hallo Mc Fly, jemand Zuhause? Labortiereinstreu! Gehts noch! Ich habe ihr das nie gesagt, das mich das total enttäuscht hat. Stattdessen habe ich mich mehr und mehr zurück gezogen, bis ich irgendwann keinen Kontakt mehr mit ihr hatte. Es wäre vermutlich besser gewesen, etwas zu sagen. Aber ehrlich gesagt wollte ich nach dieser Aktion nicht mehr mit ihr befreundet sein.

Ein weitläufiger Bekannter hat sich damit gebrüstet, dass er Mäuse mit ner Falle getötet hat. Er hat sie sogar fotografiert und fand es ganz toll. Ich möchte mit diesem Typen nichts mehr zu tun haben. Das Blöde ist, dass seine Freundin ein Mensch ist, den ich sehr sehr gerne mag. Ich weiss bis jetzt noch nicht, wie ich das regeln soll und wie ich damit umgehen soll. Es ist schwierig.

Eine Bekannte hat mal eine Taube mit nem Besenstil erschlagen. Sie hat es selbst erzählt. Das arme verängstigte Tier hatte sich in ihre Garage verirrt und sie hat sie „aus Angst“ erschlagen. Ich wollte auch mit dieser Person nie wieder etwas zu tun haben.

Man kann es sich also wirklich richtig richtig richtig mit mir verderben, wenn man Tieren etwas antut, etwas tut was die Ausbeutung von Tieren unterstützt oder wenn jemand wegschaut, wenn es einem Tier schlecht geht und der oder diejenige nichts dagegen macht. Ganz gleich ob es ein Frosch, eine Katze, ein Hund, eine Kuh ein Meerschweinchen oder irgendein anderes Tier ist.

 

 

ganz ich selbst sein

ich hätte gerne ein Umfeld, wo ich ganz ich selbst sein kann. Wo ich mich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen müsste. Ich hätte gerne ein Leben, wo ich nicht für minderwertig oder unnormal angesehen werde, oder belacht und verachtet für das was mir am Herzen liegt.

Ich muss mich wieder erinnern, dass das in Wahrheit nichts mit mir zu tun hat. Es ist nur eine Rolle, die ich eine zeitlang spielen muss. Irgendwann werde ich darüber lachen und es wird nur noch eine blase Erinnerung sein. Eine Randnotiz.

Es hat nichts mit mir zu tun, es kann mir nichts anhaben, es ist nur eine vorübergehende Phase. Auch dies wird vorüber gehen. Hoffentlich früher als später!