Katzen

Was mich an Katzen so fasziniert:

Ihre sanfte Art, das einmalige Schnurren, wie sie immer fühlen, wie es mir geht, ihre allwissend scheinenden Augen. Diese mystischen Wesen, denen man nachsagt, dass sie den Schleier zur Anderswelt durchschauen.

Wenn ich mir manchmal wünschte, eine Katze zu sein, dann liegt es nicht daran, dass sie meiner Meinung nach das Paradies auf Erden haben (zumindest unsere und die meiner Freunde und Familie). Natürlich würde ich auch manchmal gerne so ein Leben führen wollen. So lange und oft schlafen können, wie man will ist schon toll und sich um nichts kümmern zu müssen ist auch schön. Eine zeitlang könnte ich mich auch den halben Tag nur meiner Körperpflege widmen und ansonsten vor mich hin träumen. Doch auf Dauer wäre mir ein Leben als Katze nicht genug. Aber ich beneide sie. Um ihre Gelassenheit und wie sie in sich ruhen, während in mir oft ein Sturm tobt. Sie sitzen da und schauen mich dann weise an, so als ob sie mir sagen wollen „mach Dir keinen Stress, alles easy“. Katzen sind sehr gechillt. Sie regen sich nicht über Kleinigkeiten auf. Sie sind elegant und sehen immer toll aus, ohne dafür irgend etwas zu tun – looking great without efforts – das trifft es so ziemlich. Sie altern nicht sichtbar. Sie können tief und fest meditieren. Sie vereinen all das, was mir oft fehlt: Ruhe, Weisheit, Gelassenheit, meditative Innenschau.

Ich muss noch viel von diesen zauberhaften Geschöpfen lernen, die täglich um mich sind und mir so viel Glück und Freude geben.

Schlauer Spruch

„Wenn man sich zu viele Gedanken um den Moment macht und jeden Tag plant, vergisst man ganz schnell, was Leben eigentlich bedeutet“.

Diesen Spruch las ich heute auf Facebook und mir fielen spontan mindestens 2 Menschen ein, auf die das absolut zutrifft.

Die Vergangenheit hat mich gelehrt, dass Pläne nicht viel taugen, weil es erstens anders und zweitens als man denkt kommt. Dann nützen einem die tollen Pläne, wie alles aus zu sehen und zu sein hat, reichlich wenig.

Ich hatte als Plan für dieses Jahr, dass ich noch viel Schönes mit meiner besten Freundin unternehme, aber sie starb Anfang März. Weiterhin hatte ich den Plan, endlich das beruflich machen zu können, was mich erfüllt und glücklich macht. Doch es ist noch alles beim Alten. Egal wie viele Ratgeber ich lese, wie viel ich visualisiere, wie sehr ich mich auf das Gute konzentriere. Ich stecke fest. Felsenfest. Nichts bewegt sich.

Deshalb lebe ich gerade einfach so in den Tag hinein und mache keine Pläne für die Zukunft.

Vielleicht kann so Spontanes entstehen. Wie im Großen so im Kleinen. Sind nicht die spontanen Treffen mit Freunden, die man nicht ewig geplant hat, die kurzfristigen Parties, die man aus der guten Laune heraus geschwind organisiert hat nicht eh die besten? Viel besser, als die langfristig geplanten Treffen, wo jedes Detail versucht wird zu kontrollieren, was sowieso nicht gelingen kann. Waren das nicht meistens die schlechtesten Feiern, wo alles schief ging?

Weil die Pläne mich nicht weiter gebracht haben, werde ich jetzt einfach plan- und ziellos vor mich hin leben. Vielleicht ergibt sich dann spontan etwas, was gigantisch gut ist. So wie die spontane Party besser ist als die geplante, kommt dann etwas Großes in mein Leben. Etwas, was mir wieder zeigt, was wahres Leben eigentlich bedeutet.

Alles Tarnung

immer wenn mein Leben nicht ganz rund läuft, fange ich an, meine Fingernägel abzuknabbern.

Ich kann es durch French Manicure kaschieren:

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Wenn doch nur alles in meinem Leben so leicht zu beschönigen wäre.

„Was würdest Du in Deinem nächsten Leben sein wollen? „fragte MyMonk, ein Blogger, den ich gerne lese und sehr schätze, vor einigen Tagen. Er meinte, dass die Antwort auf diese Frage das ist, was wir in diesem leben sein sollen.

Spontan fiel mir für mich selbst dazu „ich möchte eine Katze sein“ ein. Aber natürlich bin ich ein Mensch und kann keine Katze sein und so zu tun als ob, würde mich höchstens in die Klapse bringen. Ich wäre als Veganerin auch nicht für ein Leben als Katze geeignet.

Was dann? Ich möchte eine erfolgreiche Bloggerin sein, die gut als Blogautorin leben kann. Mit meinen Posts möchte ich dazu beitragen, die Welt etwas besser zu machen. Den Menschen zu zeigen, dass man als vegan lebender Mensch auf wirklich nichts verzichten muss. Ganz im Gegenteil. Es eröffnen sich komplett neue Geschmackserlebnisse. Die Leute wachrütteln, dass unsere Mitgeschöpfe keine „Lebensmittel“ sind, sondern denkende, fühlende Wesen, wie wir auch. Das Ganze kombiniert mit all meinen Talenten: Schreiben, Fotografieren, Zeichnen, Recherchieren, Beobachten, ironisch Kommentieren etc.

Wenn ich von dem, was ich hier mache, gut leben könnte, dann wäre mein Leben vollkommen.

Die Känguru Chroniken

ich bin bekennender Marc-Uwe Kling Fan. Ich war begeistert von den Känguru Chroniken, ebenso vom Känguru Manifest und ich bin ebenfalls uneingeschränkt fasziniert von der Känguru Offenbarung.

Jeder der tiefsinnigen, sarkastischen, ironischen Humor liebt, ist bei Marc-Uwe Kling an der richtigen Adresse.

Es ist phänomenal komisch, wie er das Känguru spricht. Ich kann es wieder und wieder hören und es wird nie langweilig.

Prädikat: komplett empfehlenswert!!!

 

Lifestyle Trends

Ich beobachte mehr und mehr, dass es bei Männern scheinbar gerade Trend ist, sich einen zotteligen Bart wachsen zu lassen, der die meisten aussehen lässt wie Waldschrade. Doch der Zeitgeist propagiert es als „Hipster“ Attitude.

Bei Frauen ebbt gerade der furchtbare Side-Cut-Trend wieder ab.

Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann war fast nichts blöd genug, um nicht irgendwann mal als „Trend“ durchgegangen zu sein.

Wann wird endlich Individualität und Tierliebe trendy werden. Wann wird es „in“ sein, dass jeder von dem Leben kann, was er zu tun liebt? Wann ist die Menschheit so weit, dass wir ein geändertes Bewusstsein erreichen und erkennen, dass jedes Lebewesen auf diesem Planeten glücklich sein soll. Dass das unsere wahre Bestimmung ist. Der Zweck unseres Daseins. Nicht uns gegenseitig etwas zu neiden, über andere herzuziehen, unsere Lebenszeit damit zu verschwenden Geld zu verdienen damit wir Zeug kaufen können, das wir eh nicht lange mögen. Wann werden wir erkennen, dass Berufung kombiniert mit Müssiggang viel besser sind, als dieses sinnlose Abgehetze und Rumgestresse.

Über 1000 Besucher an einem Tag

Seit gestern Abend hatte ich über 1000 Besucher auf meinem Blog. Zuerst dachte ich, es läge vielleicht an den süssen Bildern von unserem spanischen Adoptivkind, oder meine Posts über das Jenseits würden auf so reges Interesse stoßen. Doch ich vermute, es lag an dem Betreff „gut investiertes Geld“.

Ich hatte mir bei dem Begriff eigentlich nichts gedacht, nur eben, dass es für uns trotz der hohen Kosten eine ziemlich gute Entscheidung war, den kleinen Mann zu adoptieren.

Natürlich waren die letzten 2 Monate kein Zuckerschlecken. Wer einmal Giardien im Haus hatte, der weiss, dass man alles bei mindestens 70C° abkochen muss. Die Klos ständig erneuern, die Näpfchen auskochen, den Boden mehrfach wischen.

Das Putzen war aber nicht das Schlimmste. Viel schlimmer war für mich, die Ungewissheit, was der Arme hat. Zuerst wurden  die Giardien diatnostiziert, später wurde festgestellt, dass er noch 2 Kugeln im Körper hat und dass er Nierenprobleme hat.

Für den Kleinen war es auch sehr stressig. Wir mussten 200km in eine auf Nieren spezialisierte Tierklinik fahren. In der Provinz gibt es nicht so viele Tierkliniken. Er musste viele Medikamente schlucken und die Nierenmedikamente muss er für immer bekommen.

Jetzt zu sehen, wie er spielt, herumspringt, schnurrt und freudig maunzt ist so viel mehr wert als Geld. Wir sitzen manchmal abends nur da und schauen unsere 4 Kinder an. Wie sie spielen, schmusen, kuscheln. Das ist viel schöner als jede Serie oder jeder Spielfilm.

Wer hier also Tipps erwartet, wie man sein Geld gut anlegen kann, dem kann ich die Adoption eines verletzten, hilfsbedürftigen Tieres sehr empfehlen!