Cowspiracy

Der Dokumentarfilm Cowspiracy von Kip Andersen und Keegan Kuhn behandelt den Einfluss der Viehzucht auf die Umwelt als größten Verursacher von Treibhausgasen, Wasserverbrauch, Waldrodungen etc. Keine Umweltschutzorganisation traute sich, das Thema aufzugreifen. Ist die Fleischlobby so mächtig? Oder ist es gar der omnivore Verbraucher, der lieber die großen Industriebetriebe als Hauptverursacher sieht, aber keinen  Zusammenhang zwischen der Zerstörung unseres Planeten sehen will und der Gier nach Fleisch, Eiern und Milchprodukten immer und zu jeder Zeit. Von dem Tierleid einmal ganz abgesehen.

Mehr dazu unter Cowspiracy.

Echtpelz soweit das Auge reicht

Während ich mir noch Gedanken darüber mache, ob es ok ist, dass ich meine mehrere Jahre alten 100% Kunstpelzklamotten tragen darf oder nicht, weitet sich die Echtpelz“mode“ aus wie eine Seuche.

Gestern war ich mit einer Freundin in der nächst größeren Stadt bummeln. Gekauft haben wir fast nur Geschenke, waren aber umso entsetzter, was wir in beinahe jedem Laden sahen. Echtpelzpuschel an Strickmützen, Pelzkrägen an Jacken und Parkas, Westen aus echtem Pelz. Verschleudert zu Dumpingpreisen.

In einer kleineren Boutique war es besonders schlimm. Wir prüften es und leider handelte es sich wirklich um echten Pelz und nicht um täuschend echt aussehenden Kunstpelz. Es war keine Webkante ersichtlich, wenn man das Fell auseinander machte, sondern Haut. Egal welche Spezies dafür ihr Leben lassen musste – das ist inakzeptabel.

Ich habe im Internet recherchiert und den Inhaber der Boutique angeschrieben und ihn gebeten, seine Produktpalette bitte zu überdenken. Vielleicht hatte er die Waren in Asien eingekauft im guten Glauben, dass es sich um Kunstpelz handelt. Deswegen wollte ich ihn aufklären. Egal wie die Waren deklariert sind, wenn man keine Webkante sieht, sondern Haut, dann kann man sicher sein, dass asiatische Katzen und Hunde dafür ihr Leben lassen mussten, weil es „billiger“ ist, ihnen das Fell bei lebendigem Leib abzuziehen, anstatt Kunstfasern her zu stellen.

Ich bitte Euch alle inständig darum, keine Echtpelze zu kaufen. Bitte prüft im Laden immer Folgendes:

  1. Pustet in den Pelz, wenn sich die Haare stark im Windhauch bewegen, dann ist es mit großer Wahrscheinlichkeit Echtpelz.
  2. Zieht die Haare auseinander und schaut, ob sich darunter Stoff befindet. Meist erkennt man das Stoffgewebe auf Anhieb. Wenn Ihr darunter jedoch Leder seht, dann ist es ein echter Pelz.

Ich sah vor kurzem ein Bild, das alles aussagt: ein kleiner Fuchs hält sich mit den Pfoten an seiner Mutter fest und darunter steht „Das ist meine Mama und kein Pelzkragen“.

 

 

Es ist DEIN Planet – Ideen gegen den Irrsinn

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Die Autoren Sascha Mamczak und Martina Vogl zeigen in Ihrem Buch „Es ist DEIN Planet – Ideen gegen den Irrsinn“ (erschienen bei heyne >fliegt), dass die Ideen von uns Allen dazu beitragen können, die Welt zu verändern.

Das Buch ist aus der Perspektive von sechs Jugendlichen geschrieben, die sich in der Projektwoche vor den Ferien Gedanken darüber machen, wie sie verhindern können, dass ihnen ihre Zukunft geraubt wird.

Ein Buch – nicht nur für eine neue Generation – sondern für Jeden von uns. Die Ideen der Teenager können wir Erwachsenen auf uns übertragen.

Jeder kann etwas gegen den Irrsinn tun. Jeder Einzelne zählt! Egal ob wir Wasser sparen, vegan leben, nur Bio-Produkte konsumieren, öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen, Plastik meiden, Petitionen unterzeichnen, gegen Ceta und TTIP demonstrieren, uns politisch engagieren, ehrenamtlich helfen, Arbeitskreise bilden, Patenschaften für Tiere übernehmen oder öffentliche Gelände sauber halten, Kleider tauschen oder Second Hand kaufen, Materielles generell minimalisieren, Permakultur  oder Guerilla Gardening betreiben – steter Tropfen höhlt den Stein.

Unter Ideen gegen den Irrsinn erfahrt Ihr mehr zu diesem Thema.

Mein Irrsinn: Die Menschheit quält, misshandelt und tötet Tiere, weil es „so gut schmeckt“.

Meine Idee: mit meiner konsequenten Lebensweise zeigen, dass man auch ohne tierische Produkte sehr gut leben kann.

Meine neue Geschichte: der Beginn eines Tierleid-freien Zeitalters.

 

 

Mieses Karma hoch 2

Ich habe noch nie ein Buch von David Safier gelesen, das ich nicht gut fand. Ganz im Gegenteil. Ich fand bis jetzt noch jedes einfach überragend.

Allerdings war ich skeptisch, als ich von der Fortsetzung zu „Mieses Karma“ hörte. Ich dachte mir: „Kann man das wirklich fortsetzen?“. Ja kann man und zwar sehr einfallsreich und witzig.

Teil 2 steht Teil 1 in nichts nach. Ich war mehr als positiv überrascht. Ein „page turner“ Deluxe!

Ich kann allen Fans von „Mieses Karma“ die Fortsetzung „Mieses Karma hoch 2“ nur wärmstens ans Herz legen.

David Safier hat sich selbst übertroffen.

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Naturtint Haarfarbe

Die letzten 1,5 Jahre benutzte ich Sanotint, um meine Haare zu färben. Doch das funktionierte nicht mehr so gut mit der Grauabdeckung, ohne dass die Haare für meinen Geschmack zu dunkel wurden.

Deshalb probierte ich heute Naturtint. Wie vorgeschlagen wählte ich eine Nuance heller als meine Ausgangshaarfarbe. Das Ergebnis wurde allerdings zwei Nuancen heller. Es sieht aber echt gut aus. Die Haare sind nicht blond, sondern hellbraun, anstatt Mittelbraun. Ich finde es gut. Ich kam schon sehr oft vom Friseur mit einer stärker abweichenden Haarfarbe als gewünscht nach Hause.

Naturtint ist (wie Sanotint auch) eine permanente Haarfarbe, die zwar Chemie enthält, aber zu einem Großteil pflanzliche Inhaltsstoffe (jedoch nicht auf Henna basierend).

Die Handhabung war einfach, die Farbe lies sich gut auftragen, es gab keine Sauerei im Bad und der Geruch war angenehm. Die Einwirkzeit betrug 40 Minuten.

Fazit: schnelle, stressfreie Anwendung und gutes Ergebnis. Die grauen Haare sind kaum mehr sichtbar. Der Preis war mit circa 15€ (inklusive Porto) auch ok. Alle 2 Monate ist das mehr als erschwinglich.

Hier noch ein Selfie mit der neuen Haarfarbe:

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Noch ist es eine Utopie

heute habe ich mir – mal wieder – die Homepage zum Filmprojekt the end of meat angesehen.

Gar nicht so einfach sich vor zu stellen, wie eine vegane Welt aussehen wird.

Zu allererst muss die Gesetzgebung geändert werden. Alle Tiere werden als Personen angesehen und Ihnen wird das gleiche Recht eingeräumt, wie es für Menschen im Grundgesetz verankert ist.

Das Recht auf Leben. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Kein Mensch darf je wieder einem Tier mit Absicht etwas antun und es für seine Zwecke ausbeuten.

Das Strafrecht müsste man dann nochmals genauer anschauen hinsichtlich Euthanasie Gesetzen – aber dasselbe gilt auch für Menschen.

Im zweiten Schritt werden alle Schlachthäuser – bis auf einige Mahnmahle – abgerissen. Die Tiere werden erstmal auf viele Lebenshöfe verteilt. Für die Gründung der Lebenshöfe werden die vorherigen Agrarsubventionen verwendet. Ehemalige landwirtschaftliche Betriebe erhalten weitere Unterstützungen zur Umrüstung zum Tierparadies. Extra Förderungen erhalten die Höfe, die zusätzlich noch Seminare  anbieten. Zum Beispiel zum Thema „Enttraumatisierung von Paarhufern und anderen Gattungen“, „liebevolles Zusammenleben mit nichtmenschlichen Tieren“ und „vegane Schlemmerkurse“.

Tiere werden zu Freunden, zu Familienmitgliedern. Wie etwa dieses sanftmütige, wundervolle Wesen, das auf dem Lebenshof von Freunden lebt.

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