Tanzbare Musik

ich würde so gerne mal wieder tanzen. Doch in meinem Freundeskreis teilen nur 2 Freundinnen einen in etwa ähnlichen Musikgeschmack. Ich mag gern Dancefloor, HipHop, R&B. Total „mainstream-mässiges“ Chartszeug. Das ist meins. Ich mag David Guetta, Taio Cruz, Flo Rida, Pitbull, Cro, Timbaland, Linkin Park, Sean Pul.  An „altem Zeug“ mag ich Nirvana, mein alltime favorite. Doch sonst bin ich musikalisch mehr im 21. Jahrhundert angesiedelt.

Meist wird im Freundeskreis  allerdings „Hardrock“ gespielt. Überwiegend aus den 80ern. Oder man geht zu Konzerten von Tribute Bands, die auch wieder dieses Genre spielen. Oft ist es „erträglich“ für mich, weil ich ja nicht wegen der Bands dort bin, sondern wegen meiner Freunde. Doch manchmal hängt mir dieses Gedudel, das ich seit Jahrzehnten immer und immer wieder höre, so richtig zum Hals raus. Dann brauche ich wieder etwas, was mir gefällt. Tanzbare gute Laune Musik.

Ich kann diese „it`s my life“, „still loving you“, „highway to hell“,“urgent“ etcetcetc Gassenhauer nicht mehr hören. Ich habe sie einmal zu oft gehört!

Es wird mal wieder Zeit für eine Bravo Hits oder Dance Floor Party. Meinetwegen auch noch eine 90er Party. Alles ist besser, als immer wieder der gleiche Einheitsbrei. Und ich habe angeblich einen Mainstreamgeschmack 🙂

„Gutbürgerlich deutsche Küche“

Gestern war ich zu einer Feier eingeladen. Die Gaststätte befand sich sehr abgelegen in der Mitte einer kleinen Ortschaft.

Wir waren 10 Personen, davon 2 Vegetarierinnen (aus gesundheitlichen Gründen), 7 Omnivoren und ich, die ethisch motivierte Veganerin.

Die Bedienung war „stets bemüht“, aber doch etwas bauerntrampelig. Darüber hätte ich hinwegsehen und auch hören  können. Dass der Sekt schal war, das kann auch passieren. Das man nicht weiss, dass auch ein Joghurtsalatdressing NICHT vegan ist und es mir auch nichts nützt, wenn sie sagt „das ist keine Sahne, das ist nur Joghurt“ kann in ländlich geprägten Gebieten durchaus vorkommen. Das essen war nicht herausragend, aber ganz anständig und der Koch hatte sich wirklich engagiert, ein veganes Gericht zu zaubern. Worüber ich aber nicht hinweghören konnte, waren die Gespräche meiner sich omnivor ernährenden Tischnachbarinnen. „Man sollte immer nur in Gasthäuser gehen, die eine eigene Schlachtung dabei haben, das sind die Besten“, „Jaja, das stimmt, da sind die Portionen auch am Größten“, „da gibt es Schnitzel so groß wie der ganze Teller“, „und die Soßen erst! Da schmeckt man eben raus, dass die Knochen der Viecher mitgekocht wurden“. „Jaja, das schmeckt man wirklich und das Rindfleisch war echt gut durch, weil blutig mag ich das gar nicht“, „da gibt es auch Innereien. Obowhl, Kutteln esse ich nur daheim bei Muttern“, „ja das stimmt, aber die Schlachtplatte soll hier auch gut sein“.

Wenn nicht so viel Tierleid dahinter stecken würde, hätte der ganze Abend eine unfreiwillige Komik gehabt.

Götter

ich war mal ziemlich down und ent-täuscht von Menschen, die nicht mehr in mein Leben passten. Damals nahm ich das schwerer wie heute, weil ich noch nicht wusste, dass man Leute, die einen ignorieren nicht dabei stören soll :-). Jedenfalls war ich damals sehr traurig und mein Kumpel Thomas sagte zu mir „M (er nennt mich immer M, wie Agent M), Du vergisst immer, dass wir Götter sind. Du bist eine Göttin, ich bin ein Gott. Verhalte Dich gefälligst auch so! Du bist EIN Gott, nicht DER Gott, aber nichtsdestotrotz sind wir Götter“.

Thomas hat absolut recht. Wir Alle sind die Götter unseres Lebens. Die Erschaffer / Schöpfer, die das Leben gestalten. Das vergessen wir  nur leider allzu oft.

Sei Gott!

Nachts um 3

wie schon erwähnt, haben wir ja 3 Adoptivkinder. Zwei Mädchen und einen Kater. Die Mädchen sind sehr verspielt. Egal ob Angelspiel, Leuchtfisch (kein Laser, wegen Augengefahr), Spielschiene oder Fange spielen mögen beide Mädchen sehr gerne. Der Kater jedoch ist eher der Schmusetyp. Er spielt vielleicht 10 Minuten gerne, verliert aber dann schnell die Lust daran. Woran er niemals die Lust verliert ist schmusen und kuscheln. Man kann ihn stundenlang herumtragne und er bekommt nicht genug davon. Wenn man aufhört, dann stupst er einen mit der Pfote an, bis man weiterstreichelt und ihn weiter herumträgt. Dann ist die Welt in Ordnung und er glücklich. Gestern Nacht jedoch hörten wir auf einmal seltsame Geräusche. Der Schmusekater hatte doch tatsächlich  nachts um Drei die Spielschiene für sich entdeckt und den Ball hin und her gekickt. Wir liesen ihn spielen. Wir wussten eh, dass er 10 Minuten später schon ins Bett kommen würde zum kuscheln und so war es auch.

Kollektives Bewußtsein

haben wir Menschen ein kollektives Bewußtsein? Nicht so wie die Bork bei StarTrek, doch irgendwie so, dass wir miteinander „vernetzt“ sind. Ich bin jetzt sicher keine Esoteriktante. Ich meine das anders. Was, wenn wir alle miteinander mit unserem negativen Gedankengut „Schlimmes“ heraufbeschwören. So wie in Ghostbusters. Der Strom der negativen Gedanken unter New York. Was, wenn das alles gar nicht so abwegig ist? Das würde aber im Gegenzug auch bedeuten, dass wir ebenfalls mit unseren Gedanken „Gutes“ erschaffen können.

Was, wenn die Umstände, die uns begrenzen nur in unserem Kopf sind. Vielleicht müssen wir auch einfach nur sagen „das ist nicht real“, wie in dem Film „die Bestimmung“ und es verschwindet.

Ich habe in dem Buch „sei wie Du bist“ von Affen gelesen. Es gibt wohl das Phänomen, das „der 100ste Affe“ genannt wird. Alle machen das Gleiche, bis einer etwas anders macht und dann machen es alle anders. Was, wenn die „Unbestimmten“ hier unter uns, diese 100sten Affen sind? Wenn sie es anders machen, geht es ins kollektive Bewußtsein aller Menschen über. Ah, da gibt es noch einen anderen Weg. Es muss nicht so gemacht werden, wie seit Jahrtausenden. Es gibt noch Millionen anderer Wege.