
Fotoshooting vom Sonntag
Am Sonntag habe ich die Mietzekatzen einer Bekannten fotografiert. Hier eine kleine Auswahl der Schönheiten:





Schönster Augenblick des Tages
Der schönste Augenblick heute war, als ich ein Storchenpärchen auf einem Feld gesehen habe. Anmutig schritten sie über das frisch umgepflügte Feld. Leider war es eine vielbefahrene Straße, weshalb ich nicht anhalten konnte, um Bilder zu machen.
Der doofe Quatschkopf
in meinem Hirn war mal wieder äußerst einfallsreich.
Monatelang fühlte ich mich gut, bis der Quatschkopf mir gestern einredete, ich solle mich wiegen. Also zog ich die Waage heraus und stellte mich drauf. Oh Schreck! Ich wog doch tatsächlich 4kg mehr, als beim letzten wiegen. Wann das war, weiss ich nicht mehr so genau. Vielleicht vor 1,5 Jahren?
Meine Klamotten zwickten nicht und nichts war zu eng geworden. Ich fühlte mich auch mit den zusätzlichen 4kg recht wohl in meinem Körper. Bis gestern!
Seit ich die scheinbar erschreckende Zahl auf dem Display der Waage sah, flüstert mir die Stimme in meinem Kopf zu: „Du musst echt was unternehmen, so kannst Du doch nicht ins Frühjahr starten und denk schon mal an den Sommer! So fett kannst Du nicht an den See. Zumindest nicht im Bikini. Du darfst diese Woche nur noch die Hälfte essen und Du musst Dich körperlich betätigen, bis Dein Gewicht, wieder akzeptabel ist“. Diese Stimme will mich überzeugen, dass ich sonst nicht mehr ansehnlich bin. Bis gestern Mittag war noch alles ok, aber seit ich die Zahl sah, nicht mehr.
4kg sind jetzt echt nicht die Welt, aber ehrlich gesagt, wog ich noch nie so viel, was mich erschreckt hat. Ich habe nichts an meiner Lebensweise geändert. Vielleicht wog ich letzten Winter genauso viel, nur wusste ich es nicht, weil ich mich nicht gewogen hatte?
Die Tiere in der Natur wiegen im Winter auch mehr als im Sommer. Unser Stoffwechsel passt sich ja der Jahreszeit an. Muss man immer das gleiche Gewicht haben? Je mehr ich meine Aufmerksamkeit diesem Thema widme, um so schlimmer macht der Quatschkopf in meinem Oberstübchen das Ganze vermutlich.
Wenn er mir mal wieder mit einem dummen Spruch daher kommt, dann werde ich diesem Deppen aber mal gehörig die Meinung sagen!
Abendessen vom 19.01.2016

Schupfnudeln mit Lauch angebraten, dazu ein helles Paprika-Zwiebel-Sößchen mit Feldsalat
Abendessen vom 18.01.2016

Vegane Gnocci mit Mandel-Lauch-Soße und Salat. Der breiige rote Klecks sollte eigentlich Rettichsalat werden. Jedoch habe ich unseren Monsieur Cuisine heute zum ersten Mal ausprobiert und ihn etwas zu stark eingestellt. Das Resultat war ein Rettichbrei.
Mittagessen vom 17. Januar 2016

Heute gab es mal ein rustikales, gutbürgerliches Sonntagsessen. Ein Power“Hacksteak“ mit Nudeln, Gemüsesoße und Kartoffelsalat.
Natürliche Schönheit
gestern hatte eine meiner Freundinnen ein entzündetes Auge und konnte sich deshalb nicht schminken. Sie war sich unsicher, ob sie so ohne irgendwas aus dem Haus könne, mit ihrem puren Gesicht. Wenn sie es mir vorher nicht erzählt hätte, wäre es mir gar nicht aufgefallen, als wir uns dann trafen. Sie sah genauso schön aus, wie immer.
Das hat mich dazu inspiriert, heute auch ungeschminkt das Haus zu verlassen. Es erfordert wirklich Mut, denn komplett ungeschminkt sehe ich so aus:

Mit all meinen Fältchen, Mitessern auf der Nase, Hautunreinheiten und struppigen Augenbrauen, die nicht lange in Form bleiben ohne Fixierer.
Klar, würde ich viel lieber so ausschauen:

aber das schafft nichtmal meine befreundete Visagistin, sondern nur ein Bildbearbeitungsprogramm.
Die Werbung, Frauenmagazine etc, suggerieren uns aber, dass dies das erstrebenswerte Aussehen sei. Auch die Stars sehen ohne ihre Make-up Artists und Friseure nicht so glamourös aus. Auch wenn sie durchgestylt sind, werden die Bilder noch bearbeitet. Es sei denn, die Zeitschrift plant gezielt eine dieser fiesen „So sehen die Stars ungeschminkt“ Aktionen, wo sie dann extra unvorteilhafte Bilder veröffentlichen. Überwiegend werden aber die Scheinbilder veröffentlicht. Mit ungeschminkten Stars lässt sich kein Make-up, kein Parfüm und keine Kleidung verkaufen.
Das Alles gaukelt uns „Normalsterblichen“ vor, dass man mit all diesen Produkten auch so aussehen könnte, wie die Stars. Dazu gibt es 10 Minuten Make-Up Tipps. Wenn ich die ausprobiere, dann schaue ich aus, als wäre ich in einen Boxkampf verwickelt gewesen.
Ich mag Youtube Tutorials lieber. Dort sehe ich, wie die Frauen ungeschminkt aussehen und dann zeigen sie Schritt für Schritt wie es geht, und selbst Schminklegastheniker wie ich machen Fortschritte und das Make-up sieht nicht mehr aus, als ob ich beim Kinderschminken gewesen wäre.
Wir sollten öfter den Mut haben unser ungeschminktes Gesicht zu zeigen. Denn mit all seinen Fältchen und Pickelchen kann es durchaus schön sein. Perfektion wird komplett überbewertet.
Linsensuppe und Bratkartoffeln mit Kohlgemüse


Abendessen im Qinoa in Schwäbisch Hall vom 14. Januar
Mein Unwort des Jahres 2015
oder vielleicht sogar das Unwort des Jahrzehnts ist HAMSTERRAD. Ich kann es nicht mehr hören. Wenn ich das Wort auch nur lese, verursacht es mir körperliche und seelische Übelkeit.