Reminder an mich selbst

Das bin ich:

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Wenn ich mich mal wieder selbst zu dick, alt, hässlich, unzulänglich und was weiss ich noch alles fühle, sollte ich dieses Bild anschauen.

Warum tun sich viele Frauen, so wie ich, das an, dass wir uns selbst runtermachen? Eine wirklich sehr hübsche Bekannte von mir, war letzte Woche mit mir unterwegs. Sie trug Shorts und es gab ein Bild, wo wir zwei im Freibad sitzen. Sie vergrößerte das Bild und kritisierte ihre Orangenhaut. Ausser ihr wäre das kaum jemand aufgefallen, weil es so minimal und irrelevant ist. Jeder der sie sieht, schaut auf ihr megahübsches Gesicht und ganz sicher nicht auf die leichten Dellen an ihren Oberschenkeln.

Es ist nach meiner Beobachtung meist so, dass die Hübschesten, am meisten Probleme mit ihren scheinbaren Makeln haben und überkritisch sind.

Ich würde niemals über eine meiner Freundinnen so hart urteilen und sie beurteilen, wie ich es bei mir selbst tue. Was wäre ich für eine beschissene Freundin, wenn ich einer von ihnen sagen würde “Dein Bauch ist viel zu dick, Du schaust ja aus, wie im 7ten Monat.”, oder “Deine Falten um die Augen, schauen aus, wie der Grand Canyon”, oder auch “Deine Haare sehen heute aus, wie ein aufgeplatztes Sofakissen”. Nur eine wirklich fiese Person, würde das zu einem anderen Menschen sagen, doch wie schaut es bei uns selbst aus? Es ist doch auch nicht nett, so etwas sich zu sagen, oder auch nur zu denken. Wir sollten alle viel liebevoller mit uns selbst umgehen und uns die allerbeste Freundin sein. Ich fange heute mal an: Ich bin schön, so wie ich bin. Mit meinem kleinen Belly und meinen Lach- und Denkerfalten. Mein Hallux Valgus macht meine Füsse aussergewöhnlich und wer sich an dieser Kleinigkeit stört, der gehört sowieso niemals in mein Leben. Vielleicht ist das die wahre Kunst des Lebens: sich selbst der beste Freund zu sein.

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