Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die einen erfreuen und glücklich machen

Heute habe ich unseren mittleren Sohnemann gewogen und festgestellt, dass er 300g zugenommen hat. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich das macht. Ja klar, 300g sind nicht viel, aber bei ihm bin ich um jedes Gramm dankbar. Er ist so dünn und bei so einem geringen Gewicht macht es einen riesen Unterschied, ob er 3,7 kg wiegt oder 4,0 kg.

Unseren jüngsten Sohn habe ich auch gewogen und nun ja, was soll ich sagen. er hat ebenfalls 300g zugenommen… aber er wiegt jetzt 9,3 kg anstatt 9,00 kg. Ich kann es mir natürlich schön reden und sagen “Er ist riesengroß” (was er auch ist) und “Er hat schwere Knochen” (was er auch hat), aber Fakt bleibt auch, dass er übergewichtig ist. Dabei frisst er kaum was. Der dünne kleine Mann dagegen frisst wie ein Scheunendrescher und nimmt nur spärlich zu.

Es ist einfach Veranlagung. Der eine kann essen was er will und bleibt dünn, der andere schaut den Napf nur an und zack ist er wieder ein bisschen schwerer.

Auf jeden Fall bin ich überglücklich, dass das dünne Katerchen etwas zugenommen hat und ich hoffe, dass er noch mindestens 500g zunimmt. Beim Jüngsten hoffe ich, dass er mindestens 1kg abnimmt. Nicht weil ich ihn nicht lieb hab, so wie er ist. So hab ich immerhin doppelt so viel Masse zum knuddeln, aber es ist einfach nicht gut für seine Gelenke. Er ist noch relativ jung und kann sich jetzt noch gut bewegen. Wenn er jedoch älter wird, wird sich dies leider ändern und er wird Schwierigkeiten beim Springen und Treppensteigen haben. Es ist jedoch echt schwierig, bei einem Kater das Gewicht zu reduzieren, der gar nicht so viel frisst und sich schon viel bewegt.

Er ist ein Ragdoll-Waldkatzenmischling und seine Statur ist teilweise auch genetisch bedingt. Ebenso ist es beim Mädchen und beim mittleren Sohn. Sie sind feingliedrig und zierlich und werden vermutlich immer etwas dünner sein. Ihre Eltern waren ebenfalls eher dünn. Dennoch bin ich bei den Beiden um jedes Gramm Polsterung mehr als froh und die beiden etwas plüschigeren Söhne sind eben von Naur aus etwas flauschiger. Wir werden natürlich ein Auge darauf haben. Beim spanischen Adoptivsohn wurde es schon deutlich weniger und ich hoffe, dass es beim jüngsten Familienmitglied ebenso sein wird.

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