Musik und mehr

Musik ist für mich nicht nur Berieselung der Ohren, sondern ein Lebensgefühl. Musik kann Euphorie und Übelkeit auslösen aber auch Traurigkeit und ein absolutes Glücksgefühl. Wenn ich das Lied “Halleluja” von Leonhard Cohen höre, fange ich sofort an zu weinen, obwohl es wunderschön ist. Körperliche Schmerzen bereiten mir die Genres Volksmusik, Schlager, Oper und Operette. Leichte bis mittlere Übelkeit überkommt mich bei 80er Rock Gassenhauern, Country Music, Progressive Rock und Grunzmetal (ich fürchte das ist nicht die offizielle Klassifizierung, trifft es meiner Meinung nach aber recht gut).

Immer wenn ich das Lied “Temple of love” von den Sisters of Mercy höre, stellt sich ein richtig wohliges Glücksgefühl bei mir ein. wenn ich jedoch Lieder wie “Still lovin you” von den Scorpions höre, ist es genau das Gegenteil. Dann ist es ein eiskalter Schauer, der mich frösteln lässt.

Als ich das erste Mal Rammstein hörte, war ich von dem Beat überwältigt. Es war neu, noch nie da gewesen, etwas gänzlich anderes. Die Texte waren jetzt nicht so berauschend, aber der Sound! Es war ähnlich, wie einige Jahre zuvor bei Grunge. Ich war ehrlich und aufrichtig betroffen, als ich vom Selbstmord von Kurt Cobain hörte. “Lithium” ist noch immer eines meiner Lieblingslieder. Überhaupt ist die gesamte Platte “Nevermind” grandios. Es gibt kaum ein Lied ,das mir nicht gefällt.

Wer mich gut kennt, der weiss, dass ich keinen Musikstil habe. Ich höre alles quer Bett. Ich mag wie gesagt Nirvana, aber genauso Pitbull oder Ofenbach. Ich bin eher im neuen Jahrtausend orientiert, mag aber auch ein paar Lieder aus den 90ern und sogar aus den 60ern, 70ern und 80ern. Das sind aber eher die Ausnahmen.

An Neujahr habe ich mir ebenfalls vorgenommen mehr (durchs Leben zu) tanzen. Wenn wir mehr von dem bekommen, was wir am meisten tun, dann wird es Zeit für freudiges Tanzen! Oder wie die guten alten H-Blockxs sangen: Risin` high – time to move!

Hier eine kleine Auswahl meiner Lieblingslieder:

Lithium – Nirvana – es erinnert mich an die Zeit, als ich Anfang 20 war und gefühlsmässig noch alles möglich war. Wenn ich es heute höre, erweckt es wieder dieses “Die Welt gehört Dir” Gefühl.

Vollmond – Herbert Grönemeyer – das ist ein mega witziges Lied. “Vollmond – ich bin voll, Du bist es auch”. Ich mag es einfach. Es hat eine gewisse Leichtigkeit.

Being Boiled – The Human League – dieser Song versetzt mich gefühlsmässig wieder in die frühen 90er, obwohl er 1980 erschienen war, aber damals war ich noch zu jung für Musik, weshalb ich ihn erst fast 10 Jahre später entdeckte.

The Bad Touch – Bloodhound Gang – alles was ich von den Bloodhounds kenne ist für mich gute Party Mucke. The Ballad of Chasey Lane, Fire Water Burn – lässige Partystimmung.

Run to you – Brian Adams – damit gelingt mir sooft eine Zeitreise ins Jahr 1985 als ich vom hässlichen Entlein zum Schwan wurde

Butterfly – Cracy Town – ein Partylied aus den frühen 2000. Es bezeichnet für mich den Übergang in ein neues Leben, als ich mich von meinem Expartner trennte und mich frei und leicht fühlte.

Powerless – Nelly Furtado – auch dieses Lied markiert den Neuanfang in einen neuen Lebensabschnitt. Kurzzeitig fühlte ich mich Powerless, aber nur um Anlauf zu nehmen und ein besseres Leben aufzubauen.

Einmal um die Welt – Cro – ein absoluter Gute-Laune-Song

Heroes – David Bowie – auch damit gelingt mir gut eine kleine Zeitreise in die 80er, aber nur in die wenigen guten Zeiten dieses Jahrzehnts. Insgesamt fand ich die 80er überwiegend so richtig Kacke.

Sexy – David Guetta feat. Akon – Eine sexy bitch – ich glaube das war ich in meiner zweijährigen Singlezeit, als ich und meine Cousine die “It Girls”der Kleinstadt waren, in der ich aufwuchs.

Memories – David Guetta feat. Kid Cudi – All the grazy shit 😀

Lose yourself – Eminem – look, if you had one shut, one opportunite to seize everything you ever wanted

Right Round – Flo Rida – das erinnert mich an eine abgedrehte Party irgendwann Mitte der 2000er Jahre

Alles brennt – Johannes Oerding – das ist ein wunderschönes Lied, ich werde es aber für alle Zeiten mit dem Tod meiner besten Freundin verbinden.

Geile Zeit – Juli – die absolute Leichtigkeit des Seins

Sex on Fire – Kings of Leon – ich mag dieses Lied, es hat was ganz einzigartiges.

In the end – Linkin Park – ja genau, am Ende war nichts wirklich wichtig.

Lavender – Marillion – Zeitreise ins Jahr 1986

Meine Soldaten – Maxim – ich liebe dieses Lied, obwohl ich es nicht kennenlernte, als ich Liebeskummer hatte. Deshalb hat es für mich eine andere Bedeutung. Es steht für mich für einen anderen Lebensbereich.

Down under – Men at Work – witziges Lied zum tanzen

Creeping Death – Metallica – Zeitreise ins Jahr 1987 auf eine Party in einem Zelt.

Lady Marmelade – Moulin Rouge – Zeitreise ins Jahr 2004 zu meiner “It Girl” Zeit.

Come es you are – Nirvana – zeitlos schön

Be mine – Ofenbach- GuteLauneMucke

Nobody`s hero – Rush – Zeitreise auf ein Benefizkonzert Mitte der 90er

Get busy – Sean Paul – Zeitreise ins Jahr 2003 als ich endlich wieder frei war

Augenbling – Seed – wunderschön zum tanzen

Ding – Seed- ebenfalls ein klasse Hit zum tanzen

Temple of love – Sisters of Mercy – Glücksgefühl

Ice Ice Baby – Vanilla Ice – witziger Song zum abtanzen

Seven Nation Army – The white Stripes – every worm has its story to tell 😀

Denkmal – Wir sind Helden – Zeitreise ins Jahr 2007 und eine Erinnerung an meine früheren Arbeitskollegen.

In da Club – 50 Cent – Zeitreise ins Jahr 2003 – Freiheit!

Feuer frei – Rammstein- Tripple X Soundtrack und ein kleiner Backflash in die 90er

Hangover – Taio Cruz feat. Flo Rida – eine witzige Party Anfang der 2010er Jahre

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