Der Blutmond

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Gestern war mal wieder ein sogenannter Blutmond. Das erinnerte mich an ein Seminar in Frankfurt vor 13 Jahren. Es fand kurz nach einem Blutmond statt und eine der Seminarteilnehmerinnen wollte uns weismachen, wie unheilvoll so ein Mond wäre. Es ist einfach ein Effekt, ähnlich wie bei einem Sonnenuntergang. Sonnenuntergänge werden gefeiert, Blutmonde verteufelt. Ich fand den Mond gestern einfach nur schön.

Du musst Dir da keine Sorgen machen

Nach der Schwere der vergangenen Monate heute mal wieder etwas sehr Triviales und Infantiles.

Mein Mann spielt in einer Band. Ich bin selten bei Gigs dabei, weil es a) so gar nicht meine Musik ist, b) ich nicht bis zum Schluss irgendwo mitten in der Nacht rumlungern will bis sie abgebaut und eingeladen haben und c) ich dort meistens kaum jemand kenne.

Wir trafen uns kürzlich mit einem seiner Bandkollegen und dieser sagte zu mir „Margit, Du brauchst Dir wegen Groupies keine Sorgen machen, Dein Mann hat daran kein Interesse“. Ich weiss, er meinte es nur gut, aber darüber mache ich mir keine Sorgen. Wenn ich mir wegen dahergelaufenen „Groupies“ Gedanken machen müsste, hätten wir ein grundlegendes Problem und es wäre keine Ehe, die ich wollte.

Je länger ich über die Aussage nachdachte, desto wütender wurde ich darüber. Es war gut gemeint, klar, aber wir wissen, dass gutgemeint immer scheiße ist. Es ist doch so, dass mein Mann sich auch bei mir keine „Sorgen“ machen muss, dass ich sowas tun würde. Ich spiele zwar in keiner Band, habe aber durchaus noch immer meinen Fanclub.

Keine meiner Freundinnen würde je zu meinem Mann sagen „Du brauchst Dir keine Sorgen machen wegen den Typen, von denen sie unterwegs angebaggert wird, Deine Frau hat daran kein Interesse“. Vielleicht hat er es auch nur gesagt, weil seine Frau eifersüchtig ist, keine Ahnung. Vor einigen Tagen war ich ausnahmsweise mal wieder dabei – als Fotografin. Ich schaute mir das Publikum so an, speziell die potentiellen „Groupies“ und musste kichern. Nein, ich muss mir wirklich überhaupt keine Gedanken machen.

Keine Zeit für Trauer

Schon das 3. Mal habe ich einen geliebten Menschen beim Sterben begleitet und zwei meiner Katzen. Es ist immer ähnlich. Man sieht, wie sich die Lebensenergie zurück zieht. Man spürt den baldigen Tod. Man weiss es, auch wenn man es zunächst nicht wahrhaben will. Dazwischen gibt es immer zweimal ein Aufbäumen von Lebensenergie, auch das gehört dazu und wird mit dem spannen der Silberschnur bezeichnet. Sie spannt sich zweimal, bevor sie reißt.

Der Sterbeprozess zog sich diesmal über mehrere Wochen und wir lebten in einer Art „Parallelwelt“. Wir saßen an ihrem Sterbebett, streichelten sie, wischten ihre Stirn ab, redeten mit ihr, sangen ihr vor, laßen ihr vor, spielten ihr Lieder vor, die sie mochte und erzählten uns auch manchmal witzige Anekdoten mit ihr.

In der letzten Phase waren wir bei ihr, hörten das sogenannte „Todesrasseln“ und sahen das „Todesdreieck“ und wussten, dass es nun der endgültige Abschied war. Es war eindeutig, dass sie sich nicht mehr erholen wird, wie die Jahre zuvor mehrfach. Wir spürten, dass sie nicht gehen konnte, solange wir da waren und in den letzten 3 Stunden ließen wir sie deshalb bewusst alleine.

Zum trauern bleibt aber erstmal keine Zeit nach einem Todesfall, denn alles muss organisiert werden und so standen wir schon keine 5 Stunden später in einem Sarglager und organisierten die Trauerfeier. Auch die Zeit danach ist geprägt von organisatorischen Dingen. Zur „Ruhe“ komme ich erst jetzt, beinahe 3 Wochen nach ihrem Tod.  Die Gefühle sind unterschiedlich. Manchmal breche ich einfach so in Tränen aus, weil mir wieder bewusst wird, dass sie für immer weg sein wird. Ich kann sie nicht mehr anrufen, nicht mehr besuchen, ihr keine Himbeeren, Brombeeren und Rosen mehr mitbringen, die sie gerade in der letzten Zeit so geliebt hatte. Diese Phasen wechseln sich ab mit einer „Leere“, wo ich gar nichts spüre und einfach ausgelaugt bin. Ich schlafe nachts schlecht, dafür tagsüber öfter als mir lieb ist.

Der Tod gehört leider zum Leben und niemand von uns bleibt für immer hier. Wir alle werden nach und nach gehen müssen. Es ist schwer, aber wir müssen geliebte Menschen und Tiere los lassen, wenn ihre Körper zu schwach geworden sind und sie nur noch Schmerzen haben. Dann wird es Zeit, sie nicht zurückzuhalten, nur weil wir sie gerne noch um uns hätten. Das wäre egoistisch. Man muss sie um ihretwillen gehen lassen, damit sie frei sind von Leid und Schmerz.

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Jetzt, nachdem alles organisiert ist und die Bestattung vorüber, darf ich mir endlich die Zeit zum trauern nehmen. Ich muss nicht mehr irgendwie funktionieren. Ich darf Treffen absagen, ich darf mich aus Menschenansammlungen zurück ziehen, ich darf Grenzen setzen, ich darf unsensible Personen meiden, ich darf weinen, ich darf sie vermissen, ich darf traurig sein. Auch das ist völlig normal.

Zeichen

Meine Mutter starb vor 2,5 Wochen und als wir zu ihr fuhren, machte ich dieses Bild aus dem fahrenden Auto heraus:

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Für mich hatte dieser Sonnenaufgang etwas Tröstliches, so als ob sie ihn mir geschickt hätte.

Einige Tage später zog ein Gewitter auf und ich fotografierte Wolken. Ich liebe Wolkenformationen und fotografiere sie öfter. Erst später, als ich die Bilder durchsah, fiel mir auf, dass eine Wolke die Form einer Taube hatte:

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Nur wenige aus meinem Freundeskreis sahen die Taube. Für mich ist sie jedoch eindeutig zu erkennen. Die Taube steht für Frieden und auch den Übergang in die geistige Welt, weshalb das sehr stimmig ist.

Am Tag ihrer Urnenbeisetzung bat ich um ein Zeichen und als ich nach Hause fuhr (als Beifahrerin) machte ich diese Aufnahme aus dem fahrenden Auto heraus:

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Hier war es eindeutiger als bei der Taube und die meisten sahen den „Engel“ sofort.

Viele denken sich vermutlich „die Margit spinnt sich da was zusammen“. Mag ja sein, aber es ist auch irrelevant. Hauptsache mir tut es gut, darin Zeichen zu sehen. Es gab auch noch ein Erlebnis mit einer schneeweißen Motte, die auf meinem Badezimmerspiegel sass und sich von mir berühren ließ und als ich abends unterwegs war, sass auf einem Eingangstor ein kleiner Vogel, der mich anschaute. Meine älteste Katzentochter schläft exakt seit meine Mutter verstarb jede Nacht auf meiner Schulter. Das hat sie vorher noch niemals gemacht und sie lebt seit 2011 bei uns.

An einem Abend, an dem ich sehr traurig war (Montage sind noch emotional schwierig), flackerte in der Küche das Licht. Ich sagte zu Muffin „Bitte sag Oma, dass mir das mit dem Licht Angst macht“ und sofort hörte es auf. Hat davor nie geflackert und danach auch nie wieder. Es tat mir danach auch leid, dass ich mich fürchtete.

Das kann natürlich alles Zufall gewesen sein, für mich jedoch sind es Zeichen, dass es meiner Mutter gut geht und sie gut angekommen ist und das ist alles was zählt.

Sie brauchen das doch alles nicht mehr

Vor drei Monaten war ich bei einer Vorsorgeuntersuchung, bei der festgestellt wurde, dass ein harmloses Muskelzellgeschwulst, welches ich schon seit Jahren habe, sich um das dreifache vergrößert hatte. Die Ärztin riet mir zu einer Hysterektomie und zwar mit den Worten „Sie brauchen das doch alles eh nicht mehr“. Ich war sprachlos und das ist selten der Fall. Ich sagte ihr, dass ich das auf keinen Fall machen werde. Sie schürte massive Angst, dass das Geschwulst dann karzinogen werden würde und es meine Schuld wäre, wenn ich nichts unternehmen würde. Als sie merkte, dass es mein Ernst war und ich mich nicht zu einer OP überreden ließe, war es auf einmal nicht mehr so dringlich und sie empfahl nur noch einen Kontrolltermin in drei Monaten. Ich verließ die Praxis mit dem starken Bauchgefühl „lass Dir das nicht einreden“.

Zuhause recherchierte ich und stieß auf eine Studie mit Grünteeextrakt, welcher diese Art Geschwulste schrumpfen lässt. Ich bestellte es zuerst in Pulverform, was jedoch so scheußlich schmeckte, dass ich schnell auf Kapselform umstieg. Ich nahm es bis zum vereinbarten Kontrolltermin täglich ein. Dieser war nun diese Woche Montag. Das Geschwulst war wieder deutlich kleiner, von einer OP war plötzlich keine Rede mehr und sie fragte mich erstaunt „Wie haben Sie das gemacht?“. Ich erzählte ihr von der Studie mit dem Grünteeextrakt. Sie bedankte sich äußerst kleinlaut bei mir.

Meinen Blinddarm brauche ich auch nicht, aber solange er keine Probleme macht, bleibt er, wo er ist. Ihr Argument war ja im Endeffekt, dass ich aus dem reproduzierfähigen Alter raus bin und diese Organe deshalb nicht mehr benötige. Das trifft noch auf weitere „Teile“ meines Körpers zu. Trotzdem lasse ich das alles nicht entfernen, weil ich es nicht mehr benötige. Unmöglich so eine Aussage. Viele benutzen oder „brauchen“ ihr Gehirn auch nicht, aber da würde auch niemand zu einer Entfernung raten. Ganz besonders schrecklich fand ich, dass diese misogyne Bemerkung ausgerechnet von einer Frau kam. Sie ist nur unwesentlich jünger als ich, vielleicht sollte sie sich fragen, ob sie sich selbst auch solche „Ratschläge“ geben würde.

Viel Kraft

In schweren Zeiten wird einem recht häufig viel Kraft gewünscht. Das ist sicher gut gemeint. Hilft aber nicht wirklich. Ich weiss, dass das gemacht wird, weil man nicht weiss, was man sonst sagen soll.

Meine Erfahrung war bisher immer die, dass ich in Krisensituationen weitestgehend „gemieden“ wurde. Niemand will mit schicksalhaften Ereignissen zu tun haben. Das Thema sterben und Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabu. Wie oft habe ich schon gehört, dass Sterbende „in Ruhe gelassen“ wurden von angeblichen Freunden.

Ich wurde selbst bei meinem Bandscheibenvorfall „in Ruhe gelassen“. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich im Falle einer ernsthaften Erkrankung nur meinem Mann und evtl. noch 3-4 weitere Personen an meiner Seite hätte. Alle anderen würden mich „nicht stören“ wollen, oder es gäbe sogar noch die, die mich mit ihren Sorgen und Problemen belasten würden.

Angehörigen, Freunden und seinen Tieren in der finalen Lebensphase bei zu stehen erfordert Stärke. Das kann man einem wünschen, viel besser würde es mir aber gehen, wenn jemand mich einfach in den Arm nehmen würde oder fragen würde „Kann ich irgendwas für Dich tun?“.  Auch das erfordert Stärke, für einen da zu sein, nicht nur mit Floskeln, sondern mit Taten.

Addicted to a certain kind of sadness?

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Momentan habe ich wieder eine akute dysmorphe Phase. Ich weiss, sie wird wieder vorübergehen. Es ist nur eine Phase Hase. So wie der Mond zu und abnimmt, wird auch dieser Zustand wieder verschwinden. Es ist kein Trost, dass es anderen Frauen auch so geht. Geteiltes Leid ist kein halbes Leid.

Ohne erkennbaren Grund bin ich traurig. Die Melancholie ist dieser Tage ein ständiger Begleiter. Nach außen hin lache ich, wirke fröhlich, manchmal sogar ausgelassen. Doch tief in mir ist da eine bodenlose Traurigkeit, die ich nicht ändern kann. Vielleicht muss ich das auch gar nicht. Anstatt sie zu bekämpfen, könnte ich sie annehmen. Es ist wie es ist. Man kann aus allem ein Drama machen. Auch die melancholische Phase wird vorübergehen. Egal ob ich darüber lamentiere oder nicht. Vielleicht bin ich schon etwas „süchtig“ nach dieser Melancholie. Dann wird es Zeit für einen Entzug. Ich möchte wieder wirklich fröhlich sein, nicht nur pretend to be. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich letztmals wirklich glücklich war und mich lebendig gefühlt habe. Ja klar, es gibt so kleine Momente, die Freude bringen, aber so ein überschäumender Funke des Glücks? Niente, Nada. Sind andere Menschen glücklich? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind es nur diese kleinen Momente und das war’s und ich erwarte zu viel. First world problems. Anderen geht es immer dreckiger, schon klar.

Es gibt oft Leute, die geben anderen die „Schuld“ an ihrer „Misere“ oder jammern ständig über Kleinigkeiten. Die gehen mir gewaltig auf den Zeiger. Ich bin das Gegenteil davon. Ich fresse meist alles was mich bedrückt in mich rein und suche die „Schuld“ bei mir selbst. Beides ist nicht gut. Ein gesundes Mittelmaß wäre auch hier richtig.

Ich sah kürzlich ein Reel auf Insta, wo ein Typ behauptet hat, dass andere immer ein Spiegel sind. Das gießt Öl ins Feuer von Menschen wie mir. Ich versuche zu entschlüsseln, was genau andere spiegeln und was ich damit zu tun habe. Ich reflektiere und analysiere doch manchmal ist man einfach von Narzissten und Arschlöchern umgeben und das hat nichts mit einem selbst zu tun. Nicht immer hat man was „gespiegelt“ oder sind Situationen die „Resonanz“ auf das eigene Verhalten.

So ein Denken ist eh blöd! Mir hat mal ein selbsternannter Life Couch gesagt, dass man alles im Leben anzieht. Wir hatten zu der Zeit einen leichten Wasserschaden durch einen Marder, der die Solaranlage durchgebissen hatte. Wer war nun dafür verantwortlich? Habe ich den Marder „angezogen“ mit meinen Gedanken oder mein Mann oder gar wir beide? Wenn einer von uns das „angezogen“ hat, wieso muss der andere dann auch darunter „leiden“? Das macht doch gar keinen Sinn. Scheiße passiert einfach. Der Marder hat getan, was Marder tun. So simpel! Narzissten und Arschlöcher tun was Narzissten und Arschlöcher tun! Das tun sie immer, egal ob ich in der Nähe bin oder nicht. Vielleicht bin ich auch nicht süchtig nach einer bestimmten Art von Traurigkeit sondern bin zu oft von Arschlöchern umgeben.

Eher so Hausschuhe

Meine beste Freundin und ich waren shoppen und fanden wirklich schöne Turnschuhe. Meine Freundin stand zuerst an der Kasse und es kam das obligatorische Gespräch „Möchten Sie die Schuhe imprägnieren lassen?“. Meine Freundin sagte „Ich hab noch Impregnierspray Zuhause“, was übersetzt soviel hieß wie „Ich will den Scheiss nicht“. Doch es ging weiter mit „Das was Sie Zuhause haben, ist lange nicht so gut, wie unsere Imprägnierung blablablabla“. Meine Freundin blieb cool und entgegnete „Ich zieh die Sneaker nur Zuhause an, es sind mehr so Hausschuhe“. Der Blick der Verkäuferin. Meine Freundin blieb echt total lässig, aber ich konnte nur mit Mühe mein Lachen unterdrücken. Mich fragte die Verkäuferin erst gar nicht mehr, ob ich die Imprägnierung möchte. Sie kannte die Antwort schon. Sind mehr so Hauschuhe haahhahahaa. Was sie wohl den Kolleginnen oder daheim erzählt hat? Vermutlich so etwas wie „Stellt Euch vor, heute waren welche da, die haben sich Sneakers als Hausschuhe gekauft“.  Ja und wenn schon. Was wir damit machen, ist allein unsere Sache und wenn wir damit nur duschen gehen würden, wäre es unsere Entscheidung.

Die Frau hat nur ihren Job gemacht und sie wird ziemlich sicher von der Geschäftsleitung angehalten, alle Kunden zu fragen, ob sie die Schuhe imprägnieren wollen. Wir wollten das nicht, weil das Zeug stinkt und total chemisch ist, hatten aber keinen Bock auf eine Diskussion. Hausschuhe sind keiner Witterung ausgesetzt und benötigen keinen Schutz vor Nässe. Ich werde mir das zukünftig merken und bei jedem Schuhkauf auf die Frage der Fragen antworten „Ich zieh die nur im Haus an“. Das entkräftet definitiv alle möglichen Verkaufsargumente.

Absurde Tagesphantasien

Manchmal stelle ich mir aberwitzige, kuriose Ereignisse vor, über die ich dann so lachen muss, bis mir die Tränen kommen. Ausser mir findet das natürlich kaum jemand witzig.

Vorgestern war es wieder so weit. Ich sass im Bus und stellte mir vor, wie eine Bekannte, die starken Dialekt spricht, die Passage aus „My Fair Lady“ singen würde, nur dass es bei ihr eben nicht „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ heißen würde sondern: „s’gräand sou gräa, wenn Schbanjens Bliaddaa bliaaa“.

Mein Kopfkino stellte die Szenerie lebensecht dar und ich fand das so lustig, dass ich vom Bus, bis zum Weg nach Hause und auch daheim noch darüber lachte. Wenn mich jemand gesehen hat, hat er mit Sicherheit an meinem Geisteszustand gezweifelt.

Wie gesagt, findet das vermutlich kaum jemand ausser mir lustig, aber ich könnt mich noch immer deswegen totlachen. Die Einzige, die es ebenfalls witzig fand, war eine Freundin, die besagte Bekannte auch kennt und weiß, wie „breit“ sie redet.

Die Frau weiss ja nichts von meinen Tagträumereien und ich tue damit niemand weh, so what. Es ist alles nur in meinem Kopf. Mein „Projektor“ im Hirn dreht oft bessere „Serien“ als Netflix, Disney, Prime und Apple zusammen.