Länglich braun und kein Duplo

Drei unserer Katzenkinder haben längere Haare. Speziell bei den Katern kommt es ab und an mal vor, dass hinten im Fell was hängen bleibt, was dort nicht hin gehört. Es verfangen sich darin – nett umschrieben – “braune Brocken”. Ich denke das ist anschaulich genug.

Wenn sowas geschieht ist dies sehr schnell erkennbar am abartigen Gestank. Wenn einer der beiden Kater (das Mädchen hatte das noch nie) wieder eine “Praline” am Hintern hängen hat, erkennt man das sehr schnell. Leider jedoch meist nicht schnell genug.

In 90% der Fälle haben sie bei Entdeckung schon das halbe Haus “gestempelt”. Solche Malheure treiben unseren Verbrauch an Essigessenz enorm in die Höhe.

Das Putzen alleine ist noch nicht das “Schlimmste”. Beim Versuch, die Hinterlassenschaften mit einer Papierschere vorsichtig aus den Haaren zu schneiden, entwickeln sich die sanftmütigen Samtpfoten zu Wirbelwinden und man könnte meinen, sie hätten so viele Pfoten wie ein Oktopus Tentakel hat.

Wenn man einen echt üblen Tag erwischt hat, dann wurde das Überbleibsel schon etwas weich und platt gedrückt und selbst wenn man es großzügig herausgeschnitten hat und der Kater von hinten wie ein Pavian aussieht, muss noch gründlich nach gewaschen werden. Was Katzen echt liiiiieben… nicht…

Danach ist die Katze mindestens eine halbe Stunde beleidigt. In ganz schlimmen Fällen – wenn es keine “Brocken” mehr sind, sondern eher im flüssigen Zustand wird es eklig. Das ist richtig richtig übel. Einer der beiden hat es auch schon wiederholt fertig gebracht, seine Schweifspitze in die Pfütze zu tunken und damit die halbe Kellerwand zu “streichen”. Kürzlich kam er freudestrahlend angerannt und streichte mir um die Beine mit in die höhe gestelltem Schweif und säuberte die Spitze des Schwanzes so an meiner Pyjamahose…ein Traum. Der Verbrauch an Waschmitteln ist an solchen Tagen auch exorbitant hoch, weil ich doch eine kleine “Adriana Monk” bin.

Aber wenn sie einen einmal anschauen, mit ihren Kulleraugen und einen anschnurren, dann ist alles vergessen. Es gibt auch bei weitem Schlimmeres, als Katzenscheiße zu putzen.

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