Ich wandere aus – ins Wolkenkuckucksheim

Denn im Wolkenkuckucksheim kann man einfach so in den Tag hinein leben und ein bissle das machen, was man gerne macht. Man kann komplett im Rhytmus der Natur leben und sich ausruhen, wenn einem danach ist und jede Befindlichkeit ausleben. Im Wolkenkuckucksheim gibt es keinen Streß und keinen Druck, nur den, den man sich selbst macht. Wenn man nur fest genug daran glaubt, ist dort alles möglich.

Alternativ ziehe ich nach Phantasia. Dort lebt es sich auch gut. Es existiert keine Realität. Dort umarmt man den gesamten Tag Bäume und hüpft lachend über Wiesen. In Seifenblasien soll es auch sehr schön sein. Dort kann man jegliche Emotion raus lassen und auf Träumen tanzen.

Wunschtraumia wäre auch ein schöner Wohnort. In Wunschtraumia gehen alle Wünsche mit einem Schnipp in Erfüllung, man muss nur fest genug daran glauben oder an einem Halbedelstein reiben und schon erscheint ein Dschinn, der alles ermöglicht.

Wenn man aber nicht ins Wolkenkuckucksheim ziehen kann und auch nicht nach Phantasia, Seifenblasien oder Wunschtraumia, dann ist man selbst schuld. Denn dann hängt man in Hamsterradien oder in Tretmühlia fest und bekommt kein Transitvisum. Orte an denen niemand wirklich sein will.

Aber ist es im Wolkenkuckucksheim wirklich so toll? Ja ich denke schon, denn die Bewohner dort wissen zum Glück nichts von der Welt, die ich kenne. Es ist nicht erstrebenswert, diese Welt zu kennen. Ganz und gar nicht. Ich bin um jeden froh, der diese Welt nicht kennt. Auch ich würde sie nur allzugerne nicht kennen.

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