Urlaub am A….?

In drei Wochen wollten wir eigentlich in den Urlaub  – das erste Mal Urlaub seit 2011 und auch nur für 5 Tage, doch wir haben mit einer Tochtergesellschaft von Thomas Cook gebucht und nun steht der Urlaub auf extrem wackligen Beinen und auch, ob wir unser Geld zurück bekommen, falls der Urlaub sehr wahrscheinlich nicht stattfinden wird, steht absolut in den Sternen. Es gibt zwar eine Versicherung, jedoch ist mehr als fraglich, ob die Versicherungssumme für alle betroffenen Urlauber reicht.

“AchGottachGottachGottwieschrekclichjetztistderUrlaubdahinachGottachGott”

Ja, jammern kann man machen, bringt aber überhaupt nichts. Das würde an der Situation nichts, aber auch gar nichts ändern. Ja klar haben wir uns auf den Urlaub gefreut und natürlich ist es nicht so toll, aber was soll`s. Wir können an der Situation nichts ändern.

Ich hatte die Nacht vor der Bekanntgabe der Insolvenz des Reiseveranstalters einen komplett abgefahrenen Traum zu eben diesem Urlaub:

Ich träumte, wir wären geflogen und hätten aufgrund extremer Witterungsverhältnisse irgendwo in den Bergen notlanden müssen. Wir wurden vom Flugpersonal gebeten, das Flugzeug nicht zu verlassen. Direkt vor dem Flugzeug weidete eine Herde Alpakas. Ich liebe Alpakas. Also packte ich meine Kameraausrüstung aus und fotografierte mit dem Tele eines dieser wundervollen Tiere. Als ich weiter mit dem Sucher die Landschaft abcheckte, entdeckte ich eine Gruppe Rebellen. Der Anführer der Guerillas sah mich direkt an und gab den Befehl, das Flugzeug zu stürmen. Ich wurde als Geisel genommen, weil er dachte, ich hätte ihn und seine Leute fotografiert. ich konnte ihm aber anhand der Speicherkarte in meiner Kamera beweisen, dass ich lediglich das Lama fotografiert hatte. Ich hielt ihm dann einen Vortrag über Tierrechte und dass die Alpakas dasselbe gute Recht zu leben hätten wie Menschen und er hörte mir aufmerksam zu. Es war ein klitzekleines bisschen wie in dem Film “Anna und der König”. Gerade als ich ihn überzeugt hatte, sich doch lieber für Tierrechte einzusetzen und er sagte, dass er das nur mache, wenn ich als Blutopfer zur Verfügung stünde, weil ein Blutopfer unabdingbar wäre, erwachte ich.

Den Traum analysiere ich jetzt lieber mal nicht. Wie ich auf die Alpakas kam ist klar. Sie haben die Einhörner im Moment als Trend abgelöst und ich war auf dem Volksfest in meiner Heimat, wo es an jeder Losbude riesige Plüschlamas zu gewinnen gab. Der Rest ist etwas, was ich recht häufig in ähnlicher Form träume. Kürzlich habe ich in meinem Traum eine Schweineherde in meinen Corsa geladen und dort “versteckt”. Die Schweinchen saßen angeschnallt auf den Sitzen… abstruse und unrealistische “Tierrettungsaktionen” sind also nichts Neues in meinen Träumen.

Doch zurück zu unserem Urlaub. Es ist wie in der Geschichte “Tao te King”. Wer weiss, zu was es gut ist, aber das ist auch irrelevant, den es ist wie es ist.

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