Don`t Panic

Leichter gesagt als getan. Ich bin heute Nacht aufgewacht und mir war übel und ich hatte das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Der Zustand hielt glücklicherweise nur ein paar Minuten an und wurde besser, als ich mich ins Badezimmer begab und das Fenster sperrangelweit öffnete und tief Luft holte. Der Auslöser für diese Panik? Keine Ahnung. Vermutlich das baldige Ende meines Urlaubs, oder ich hatte wieder einen Alptraum, wie so oft in letzter Zeit.

Ich träume von der Apokalypse und ich habe immer wiederkehrende Träume, die vom Inhalt her gleich sind, nur die Umstände variieren. Ich träume auch oft von Personen. Speziell von zwei Frauen. Die Frauen sind im Grunde ihres Wesens ganz ok und ich habe nichts mit denen. Keine Ahnung, was mein Unterbewusstsein mir damit sagen will, dass ich häufig Alpträume von ihnen habe.

Haben andere Menschen auch Alpträume von mir? Ich denke nicht. Kann es mir offen gesagt nicht vorstellen, aber wer weiss das schon. Vielleicht träumen Andere auch schlecht von mir.

Was kann ich gegen die fiesen Träume tun? Ich weiss es nicht. Ich träume ja nicht absichtlich so einen Schrott und würde das wirklich zu gerne abstellen. Ich will nicht von den beiden Frauen träumen. Weder im Guten noch im Schlechten. Warum tue ich es trotzdem? Was beschäftigt mich so an denen? Die eine habe ich schon über 5 Wochen nicht mehr gesehen und trotzdem kommt sie in meine Traumwelt.

Ich habe sowieso die absurdesten Träume ever, das lasse ich mal lieber nicht analysieren. Wer ausser mir hat schon mal von einer riesigen Fledermaus geträumt, die des Nachts huldvoll mit dem Flügel in mein Schlafzimmerfenster winkt? Sicher niemand.

Sind Träume wirklich nur Schäume? Manchmal fühlen sie sich ziemlich real an. Viel zu real. Ich träume auch häufig von der Arbeit. Manchmal “plane und organisiere” ich im Schlaf ganze Events. Schade, dass ich das nicht als Überstunden angerechnet bekomme. Dann hätte ich pro Monat gefühlt doppelt so viele Arbeitsstunden.

Ich würde zu gerne wenigstens eine Woche lang wieder alptraumfrei schlafen. Wenn ich aufwache, verfolgt mich das Geträumte manchmal noch stundenlang, weil es wirklich Horror-mässig war. Ich hätte gerne mal wieder ein Horrorszenario-freies Leben. Vielleicht ist es das, was ich lernen muss. Darüber zu stehen und mich in Gelassenheit zu üben. Andere Prioritäten in meinem Leben setzen und die Randschauplätze meines Lebens einfach das sein lassen, was sie in Wahrheit sind: irrelevant.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *