Wenn ich skrupelloser wäre

würde ich Seminare zum Katzenexkremente schaufeln anbieten. Ich würde es professionell aufziehen. “Kaka Zeremonien” wären der letzte Schrei. “Entschaufeln Sie Ihr Leben symbolisch von negativen Energien”. Jeder Teilnehmer bekäme eine Schaufel und einen Beutel und könnte sich in den diversen Katzenklos in unserem Haus austoben. “Heilige Zeremonienscheiße” ! Das wäre eine Win-Win-Situation. Ich würde reich werden und die Teilnehmer würden sich vielleicht sogar mit den Teilen ihres Lebens beschäftigen, die nicht so toll sind. Es würde sie zwar nicht weiterbringen, aber es würde zumindest niemandem schaden.

Abgedrehter wie “Ecstatic Dance”, “herzöffnender Kakao-Kreis” oder “Lichtnahrung für Anfänger” ist die Idee auch nicht.

Leider bin ich nicht skrupellos genug, sonst wäre ich schon lange “Catsania”, die Hellseherin, die aus den Formen der Verklumpung von Katzenpisse die Zukunft lesen würde.

Soll jeder an das glauben was er mag. Ich bin auch kein grundsätzlich nur rationell veranlagter Mensch. Bei Angeboten wie “Expressionistisches Malen mit Menstruationsblut” muss ich allerdings sicher nicht dabei sein. “Gruppenkuscheln mit Fremden” ist auch nicht so mein Ding. Was kommt als Nächstes , etwa “Gangbang Party mit rituellem Bieraufguß”? Nichts ist so absurd, dass es nicht Interessenten anlocken würde.

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